- 20.08.2012, 04:00:31
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ÖSTERREICH: Glawischnig prüft Strafen für Kauf von Abgeordneten
Grüne-Chefin reagiert auf Gerüchte um möglichen Stronach-Klub
Wien (OTS) - Eva Glawischnig, Parteiobfrau der Grünen, sieht wegen
Gerüchten um Angebote von Frank Stronach an Abgeordnete
Handlungsbedarf. Im ÖSTERREICH-Interview (Montagsausgabe) sagt sie:
"Wir werden uns jetzt sehr genau anschauen, welche Versprechungen
Stronach Abgeordneten für seine Klubgründung gemacht hat.
Strafen für derartige Angebote sind für Glawischnig denkbar: "Das
ist bisher nicht geregelt, weil es nicht vorstellbar war, dass auch
Mandate gekauft werden", sagt sie. "Gebe es Versprechen, nach der
Politik im Unternehmen Stronachs ein sehr gutes Salär zu bekommen,
wäre das im Moment jedenfalls ohne Konsequenz. Das prüfen wir
derzeit."
Stronach habe auch Grüne abzuwerben versucht, auch wenn dieser
dementiere.
Außerdem spricht sich die Grünen-Chefin für ein
Ausländer-Wahlrecht als Teil des Demokratie-Pakets aus: "Ausländische
Staatsbürger sollen die Möglichkeit haben, sich an Gemeinderatswahlen
zu beteiligen. Wer fünf Jahre lang seinen Hauptwohnsitz in der
betreffenden Gemeinde hat, soll wählen können."
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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