• 17.08.2012, 10:14:17
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Korr: BZÖ-Bucher: Österreich auf Auseinanderbrechen der Euro-Zone vorbereiten!

Unglaubwürdiger Spindelegger-Schwenk - BZÖ wird Spindelegger-Forderungen erneut beantragen

Wien (OTS) - Nachdem Reuters mittlerweile die Zitate des
finnischen Außenministers korrigiert hat, ersuchen wir die
KollegInnen der Medien, diese aktualisierte Version von OTS0034 zu
verwenden.

"Österreich muss sich endlich auf das leider kommende
Auseinanderbrechen der Euro-Zone vorbereiten. Das BZÖ verlangt ein
Exit-Szenario mittels einer Parallelwährung der starken
Volkswirtschaften. Das ist umsetzbar und praktikabel", verlangt heute
BZÖ-Chef Josef Bucher von der Bundesregierung endlich zu handeln. Der
orange Klubobmann, der sich selbst als bekennenden Europäer
bezeichnet, analysiert, dass sich Europa derzeit an einer
entscheidenden Weggabelung befinde und beruft sich auf Finnlands
Außenminister Erkki Tuomioja der in einem Interview erklärt hat, dass
Finnland bereits einen "Handlungsplan" für ein Auseinanderbrechen der
Währungsunion erstellt habe. Bucher unterstützt auch die Aussage des
finnischen Außenministers, dass "ein Auseinanderbrechen des Euro
nicht das Ende der Europäischen Union bedeuten würde. Es könne der EU
sogar helfen, besser zu funktionieren." - "Dem ist nichts
hinzuzufügen", so Bucher.

Bucher kritisiert insbesondere "den Scheinschwenk von ÖVP-Obmann
Spindelegger", der in Interviews die Schaffung einer
Rauswurfmöglichkeit für Mitglieder der Währungsunion verlangt und
sich gegen die Schuldenunion ausspricht. "Die ÖVP hat das BZÖ für
diese Forderungen immer zutiefst kritisiert und als schlechte
Europäer verunglimpft, jetzt kopiert sie in ihrer
Umfragenverzweiflung die Linie des BZÖ. Als Nagelprobe für
Spindelegger wird das BZÖ in der nächsten Sitzung des Nationalrates
einen Antrag auf Vertragsänderung nach Wunsch Spindeleggers und gegen
die Schuldenunion einbringen und ist gespannt, ob die
ÖVP-Abgeordneten ihrem Obmann folgen werden", kündigt Bucher an.

Es sei auch zutiefst gefährlich, dass man bei Kritik am derzeitigen
Weg, sofort als Anti-Europäer verteufelt werde, so Bucher. Die
Transferunion bedeute nichts anderes als die Schaffung der
"Vereinigten Schulden von Europa". Gleichzeitig staue sich in der
Bevölkerung ein gewaltiger Unmut an. "Ich will nicht, dass sich die
Politik auf die Straße verlagert, wenn die Politik die Sorgen der
Menschen in keinster Weise ernst nimmt", warnte der BZÖ-Chef.
Expertenberechnungen gehen mittlerweile von bis zu einer halben
Billion Schaden für Österreich im Worst Case aus, beruft sich Bucher
auf eine Studie des renommierten deutschen Wirtschaftsprofessors
Ramb, die dieser auf Ersuchen des BZÖ erstellt hat. "Das BZÖ steht
gegen diese "Vereinigten Schulden von Europa", gegen das Drüberfahren
über die Bevölkerung".

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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