• 17.08.2012, 09:00:45
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  • OTS0014 OTW0014

Rasanter Anstieg der Verordnungen psychiatrischer Drogen in Österreich erfordert eine Untersuchung

Immer mehr österreichische Kinder werden mit psychiatrischen Drogen behandelt

Statistik für Methylphenidat gesamt Österreich;
2005 bis 2011 lt Daten des Hauptverbandes der
Sozialversicherungsträger

Wien (OTS) - Jetzt ist es amtlich!

Laut Auskunft des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger
haben sich innerhalb 6 Jahren die Verordnungen von Methylphenidat -
der Wirkstoff No. 1, der ADHS angeblich den Kampf ansagen soll und in
allen gängigen bekannten ADHS Psychodrogen enthalten ist; nahezu
verdoppelt.

Spitzenreiter scheint die Tiroler GKK zu sein - sie verzeichnet
eine Steigerung von 421% an Verordnungen in diesen 6 Jahren.
Aber nicht nur Methylphenidat hat in Österreich Konjunktur, auch
andere Psychopharmaka werden immer exzessiver verabreicht.
Somit rückt bei gleichbleibender Entwicklung (siehe Grafik) das
kolportierte Ziel der Psychiater, 180.000 Kinder in Österreich
psychiatrisch zu behandeln, in greifbare Nähe - ein einträgliches
Geschäft für Pharmafirmen und eine Sicherung psychiatrischer Pfründe,
vor allem solcher, die mit Hilfe ihrer Position hart daran gearbeitet
haben volle Finanzierung durch Krankenkassen zu bekommen.
Somit können wir freudig in eine Zukunft schauen, die uns ganz nach
amerikanischem Vorbild eine medikamentenabhängige Jugend beschert -,
dafür angepasst, lustlos und stumpf. Vielleicht wird man in 10 Jahren
über Österreich schreiben, dass 500.000 Kinder, wahrscheinlich
irrtümlich, oder auch aufgrund psychiatrischem State of the Art auf
Drogen gesetzt wurden - sowie es in den USA mit 5 Millionen Kinder
passiert ist.

Psychopharmaka haben erhebliche Nebenwirkungen, unter anderem
können sie Aggressivität verstärken; möglicherweise können wir auch
ausführlichen Berichterstattungen über School shootings in Österreich
entgegenblicken.

Herr Psychiater Dr. Vavrik!

Zeigen Sie uns mit Ihren medizinischen und politischen Kollegen in
Alpbach was Ihre vielzitierte "Kindergesundheit" Wert ist. Eine
einträgliche Goldgrube für die Pharmaindustrie, deren exzellente
Verbindungen zur Psychiatrie kein Geheimnis ist, eine moderne
Konditionierungsmethode für "verhaltensauffällige" Kinder oder
weitere Propaganda für die Pathologisierung menschlicher
Befindlichkeiten?

Kinder unter suchterzeugende Medikamente zu setzen sollte kein
Kavaliersdelikt der Medizin sein. Eine ethische Lösung für unsere
nachfolgende Generation und eine moralische für unsere Gesellschaft
ist gefragt, und dies wird von Ihnen gefordert.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Bürgerkommission für Menschenrechte
Präsidentin Birgit Karner
Akaziengasse 34, 1230 Wien
pr@cchr.at
www.cchr.at

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