• 13.08.2012, 14:22:31
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Wöginger ad Niessl: Endlich wacht die SPÖ auf und nimmt einen langjährigen Vorschlag des ÖAAB auf

Arbeitende Menschen, die pendeln müssen, sollen nicht auch noch finanziell draufzahlen, so Wöginger.

Wien (OTS) - "Die derzeitige Form der Pendlerpauschale passt nicht
zur modernen und mobilen Arbeitswelt. Das hat SP-Niessl erkannt und
ist endlich aus dem Tiefschlaf aufgewacht. Eine Modernisierung der
Pendlerpauschale ist höchst an der Zeit. Ehrlichkeit, Kostenwahrheit
und Transparenz müssen hier endlich zur Anwendung kommen", betont
heute Sozialsprecher und ÖAAB-Bundesobfrau-Stellvertreter Abg.z.NR
August Wöginger.****

"Österreich ist ein Land der Pendler. Von den 3,5 Millionen
unselbstständig Beschäftigen sind fast 850.000 Pendlerinnen und
Pendler, die täglich teils mehr als 20 Kilometer zu ihren
Arbeitsplätzen zurücklegen müssen. Das ist fast ein Viertel aller
unselbstständig Beschäftigten. Pendeln bedeutet nicht nur zeitlichen
Aufwand, sondern auch eine schwere finanzielle Belastung, denn:
Reparatur- und Versicherungskosten sowie Treibstoffpreise und
dergleichen steigen ständig. Hier gilt es, gesetzliche Regelungen für
die Pendlerinnen und Pendler zu schaffen, die zeitgemäß sind und eine
steuerliche Berücksichtigung der tatsächlichen Fahrtkosten zwischen
Wohn- und Arbeitsstätte möglich machen", so der Sozialsprecher
weiter.

"Wir als ÖAAB setzen uns schon seit langem für eine Systemänderung
bei der Pendlerpauschale ein. Der ÖAAB hat dafür ein umfangreiches
Konzept erarbeitet, wie man mehr Gerechtigkeit für Pendlerinnen und
Pendler erreichen kann. Auch Teilzeitbeschäftigte und Menschen mit
flexiblen Arbeitsverhältnissen würden durch dieses neue Modell
profitieren. Mehr Kostenwahrheit und mehr Transparenz stehen im
Mittelpunkt unserer Überlegungen. Ein Staat, der arbeitenden Menschen
nicht unnötig das Leben schwer machen will, darf hier nicht länger
zuschauen, sondern muss den Pendlerinnen und Pendlern unter die Arme
greifen", so Wöginger.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Mag. Nikola König
   PR & Kommunikation
   Tel.: Tel.: +43 (1) 40 141 216, Fax: +43 (1) 40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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