- 08.08.2012, 12:39:41
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BZÖ-Bucher: BZÖ steigt in Kärnten in den Ring
Kärnten muss vom System Scheuch befreit werden
Klagenfurt (OTS) - "Das System Scheuch hält Kärnten nach wie vor
in Geiselhaft. Nur die Vornamen wurden getauscht. Die Herrenbauern
bestimmen weiter die Politik und halten sich mit Landeshauptmann
Dörfler einen Hofburschen. Kärnten muss schnellstens von diesem
System erlöst werden, der Wählerbetrug von 2009 muss korrigiert
werden. Das BZÖ steigt daher jetzt in den Ring. Wir wollen die von
der FPK gestohlenen Mandate zurückholen, wir wollen ehrliche und
vertrauensvolle Politik machen", betonte heute BZÖ-Chef Klubobmann
Josef Bucher im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem
geschäftsführenden Kärntner BZÖ-Obmann Sigisbert Dolinschek und
BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland in Klagenfurt.
Es sei schmerzhaft, wenn man sich als Kärntner in Wien für die ganzen
blau-schwarzen Skandale rechtfertigen müsse. "Es besteht das Problem,
dass Menschen generell nicht mehr an Ehrlichkeit in der Politik
glauben. Das will ich ändern! Ich war und bin kein
Unterhaltungskünstler, solche werden jetzt auch in der Politik nicht
gebraucht. Kärnten ist dank FPK und ÖVP im Spitzenfeld bei der
Korruption und beim Verlust an Arbeitsplätzen - und Schlusslicht bei
der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Menschen werden von den
Regierenden nur unterhalten, um von den wahren Problemen abzulenken.
Ich werde mit dem BZÖ den Kärntnerinnen und Kärntnern ein Konzept und
Gegenmodell zur bisherigen blau-schwarzen Politik anbieten, das
Vertrauen schafft. Das Vertrauen ist die härteste Währung in der
Politik", sagte Bucher.
Scharfe Kritik übte Bucher an FPÖ-Chef Strache und der ÖVP. "Auf
Bundesebene fordert Strache ständig sofortige Neuwahlen. In Kärnten,
wo seine Freunde an der Macht sind, sieht er das anders. Die jetzige
vorsichtige Distanzierung Straches von der FPK ist aber auch ein
Zeichen für einen möglichen baldigen Streit. Die ÖVP hängt in den
Seilen und ist wie ein sinkendes Schiff. Niemand weiß, wer die ÖVP in
Kärnten zukünftig anführen wird", so der BZÖ-Chef.
Die gestrigen Aussagen von Strache zum verstorbenen Landeshauptmann
Jörg Haider bezeichnete Bucher als "letztklassig und pietätslos".
"Man muss einem Toten, der sich nicht mehr wehren kann, eine
Mindestform an Respekt zollen."
"Das BZÖ wird den Kärntnern eine Alternative anbieten. Wir werden ein
Team der besten Köpfe aufstellen und wollen einen Beitrag zur
Wiedergutmachung leisten, einzig und allein an das Land denken und
eine ehrliche Politik für Kärnten machen", bekräftigte Bucher.
Dolinschek sagte, dass das BZÖ als erste Partei für Neuwahlen
eingetreten sei. "Dass wir bei den Wahlen antreten, war immer klar.
Wir sind bereit!", so Dolinschek.
Rückfragehinweis:
BZÖ Kärnten / Medien
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