• 08.08.2012, 10:02:49
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Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der Österreicher

AMA Marketing: Heute ist der "Tag der Paradeiser"

Wien (OTS) - Der Paradeiser ist weiterhin das Lieblingsgemüse der
Österreicher. Aus diesem Grund wird dem vielseitigen Fruchtgemüse
mittlerweile ein eigener Tag gewidmet: der 08.08. Paradeiser werden
vor allem dann gekauft, wenn sie in Österreich Saison haben. 31.403 t
im Wert von knapp EUR 80 Mio. werden von Herr und Frau Österreicher
im Jahr laut RollAMA-Daten verspeist. Würde man diese Früchte
gesammelt in LKW befüllen, reichte die Schlange 15-mal vom Boden- zum
Neusiedlersee und zurück. Auf Platz zwei in der Gemüse-Hitliste
liegen übrigens die grünen, gelben, orangen und roten Paprika.

Insgesamt machen die Paradeiser 44% wertmäßig im Segment des
Fruchtgemüses aus, dazu zählen neben Paradeisern auch Gurken,
Paprika, Zucchini, Melanzani und Kürbis. Der Bio-Anteil bei
Paradeisern beträgt mengenmäßig 4,4% und dem Wert nach 8,1%. Die
Preise im Lebensmittelhandel liegen in den ersten Monaten des Jahres
traditionell etwas über jenen in den Sommermonaten. Im ersten
Trimester von Jänner bis April 2012 kostete ein Kilo Paradeiser im
Handel rund EUR 3,-.

Am liebsten als Salat

Die große Beliebtheit des Paradeisers zeigen aber nicht nur die
Marktzahlen, sondern auch eine RollAMA-Motivanalyse aus dem April
vorigen Jahres. Demnach bezeichnet jeder zweite Österreicher den
Paradeiser als absolutes Lieblingsfruchtgemüse. Gurken und Paprika
kämpfen fast gleichauf um Platz 2 und 3. Rund 10% der Befragten essen
Paradeiser täglich und 45% mehrmals pro Woche. Diese Früchte werden
am liebsten als Salat gegessen, aber auch als kalte Beilage und als
gesunder Snack zwischendurch. Auch in die warme Küche findet er immer
mehr Einzug. Dieses Umfrageergebnis ist übrigens auch bei Kindern
nicht viel anders. Die kleinen Konsumenten bezeichnen Paradeiser
ebenfalls als ihr bevorzugtes Gemüse, am liebsten essen sie ihn als
Salat.

Frisch geerntet - und sonst nichts

Frisches Gemüse ist offensichtlich Convenience genug, denn die
Konsumenten kaufen es am liebsten so, wie es gepflückt wird. Rund 80%
der Befragten möchten Fruchtgemüse völlig unaufbereitet und kaufen
Paradeiser vor allem dann, wenn diese in Österreich Saison haben.
"Die nicht nur geschmacklichen Vorzüge von reif geerntetem Gemüse aus
der Region sind offensichtlich bekannt im Frischeparadies
Österreich", freut sich Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für
Obst, Gemüse und Erdäpfel, über den hohen Zuspruch heimischer Ware.
Die Frische ist beim Gemüseeinkauf wichtigstes Kriterium, an zweiter
Stelle folgt die Optik. Auch die große Vielfalt an Paradeiser-Sorten
kennen die Konsumenten.

Spezialitäten und Premiumprodukte von den Wiener
Gartenbaubetrieben

"Wien ist ein einzigartiger Ort des Genusses, der für alle unsere
Sinne etwas zu bieten hat. Während wir beim Gehörsinn an musikalische
Darbietungen der Extraklasse denken, können wir in puncto Geschmack
und Geruch mehr als stolz darauf sein, dass wir 36% des verspeisten
Gemüses selbst in 234 Wiener Spitzengärtnereien erzeugen. Ob
Paradeiser, Gurken, Paprika oder mehr - unsere Betriebe sorgen für
optimalen Geschmack, Qualität und Frische", betont Franz Windisch,
Präsident der Landwirtschaftskammer Wien. "Es gibt nichts Besseres
als eine Lebensmittelproduktion, die praktisch vor der Haustüre
stattfindet. Unsere Erhebungen zeigen außerdem, dass es unseren
Wiener Gärtnerinnen und Gärtnern immer öfter gelingt, sich mit
regionalen Spezialitäten und Premiumprodukten von der Konkurrenz
abzusetzen", so Windisch.

Paradiesische Nährstoffspeicher

Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador und wurden in
Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie "Tomatl". In
Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder
Paradiesapfel. Die Österreicher machten daraus den "Paradeiser", und
das völlig zu Recht. Diese Früchte sind "paradiesische"
Nährstoffspeicher, denn sie enthalten das zellschützende Lykopin und
das Beta-Karotin, das antioxidativ wirkt, aber auch Provitamin A,
Vitamin C und Kalium.

Die Tomate ist eine Sonnenanbeterin, je mehr Licht sie bekommt und
je reifer sie geerntet wird, desto mehr dieser hochwertigen
Inhaltsstoffe stecken in ihr. Sie ist in puncto Lagerung allerdings
eine Diva, denn sie ist druckempfindlich und mag es nicht zu kalt.
"Ein über 13 Grad warmer Ort lässt sie nachreifen und ihr volles
Aroma entwickeln. Außerdem sollten Paradeiser gesondert gelagert
werden, denn sie geben Ethylen ab, das zum Alterungsprozess anderer
Obst- und Gemüsesorten beiträgt", informiert Silberbauer.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Mag. Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel
   Tel. 01/33151-420, E-Mail: [email protected]
   
   DI Manuela Göll, Unternehmenskommunikation,
   Tel. 01/33151-404, Mobil 0664/837 61 78,
   E-Mail: [email protected]

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