- 05.08.2012, 10:00:31
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Frauenberger zu Hiroshima-Gedenktag
"Eintreten für Frieden und Solidarität ist ein Gebot der Stunde"
Wien (OTS) - Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger
betonte heute Sonntag, anlässlich des morgigen Gedenktages an die
Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki, dass das
konsequente Eintreten für Frieden und Solidarität ein Gebot der
Stunde sei.
Frauenberger: "Gerade in einer Zeit, wo wir eine starke
Entsolidarisierung der Gesellschaft erleben ist es unerlässlich, mit
ganzer Kraft für eine sozial gerechte, diskriminierungsfreie und
solidarische Gesellschaft, in der das "WIR" zählt, einzutreten und zu
arbeiten. Mehr Solidarität zu wagen, zu zeigen und zu leben ist
aktive Friedensarbeit und auch die einzig wirksame Antwort auf Hass
und Hetze, die einen Keil in die Gesellschaft treiben und die
Menschen auseinanderdividieren. Und Wien gibt diese Antwort mit
voller Kraft und aus ganzem Herzen."
In diesem Zusammenhang sei es von essentieller Bedeutung, so die
Integrationsstadträtin weiter, sich auch für ein friedliches
Zusammenleben quasi vor der eigenen Haustüre stark zu machen: "Denn
der soziale Zusammenhalt als Grundvoraussetzung für ein friedliches
Zusammenleben misst sich vor allem auch daran, wie die Menschen
einander im Alltag begegnen - respektvoll oder nicht, wertschätzend
oder nicht, zivilcouragiert oder nicht," unterstrich sie.
Frauenberger verwies in diesem Zusammenhang auf das derzeit
laufende große BürgerInnenbeteiligungs- und Solidaritätsprojekt
"Wiener Charta- Zukunft gemeinsam leben": "Wir haben ein Netz des
Dialogs über die ganze Stadt gespannt mit dem Ziel, dass die
Menschen, die in dieser Stadt leben miteinander ins Gespräch kommen.
Denn nur im direkten Dialog können Vorurteile aufgebrochen, kann das
Gemeinsame, das "Wir", das alle einschließt, gefunden werden, kann
ein Klima der Solidarität und des gegenseitigen Respekts entstehen."
Frauenberger betonte abschließend, dass der Gedenktag an die Opfer
der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki in diesem Sinne auch
ein starkes Zeichen setzt für eine Gesellschaft, die
verantwortungsbewusst und solidarisch denkt und handelt. (Schluss)
gph
Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Gabriele Philipp
Tel.: +43 1 4000 81295
mailto:[email protected]
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