• 03.08.2012, 12:00:31
  • /
  • OTS0094 OTW0094

BZÖ-Westenthaler: "Darabos für Olympia-Fiasko hauptverantwortlich"

Wien (OTS) - Massive Kritik übt heute der Vorsitzende des
parlamentarischen Sportausschusses und BZÖ-Sportsprecher Abg. Peter
Westenthaler an SPÖ-Sportminister Darabos, der "in schändlicher Art
und Weise" versucht, die Schuld für seine mittlerweile vier Jahren
lang andauernde gescheiterte Sportpolitik den österreichischen
Olympiateilnehmern in die Schuhe zu schieben. "Darabos trägt für das
katastrophale Abschneiden Österreichs bei den Olympischen Spielen in
London die Hauptverantwortung, da er seit vier Jahren eine Reform von
Förderung und Strukturen im Sport verspricht, dies aber bisher nicht
einmal ansatzweise durchgeführt hat", kritisiert Westenthaler.

Darabos habe mehrfach in den vergangenen Jahren das Parlament und die
Öffentlichkeit für dumm verkauft und eine Reform der Sportförderung
"in den nächsten paar Wochen" versprochen. "Bis heute liegt dem
Parlament jedoch nichts vor und nun wird sogar bekannt, dass der
Grund dafür ein SPÖ-interner Streit zwischen Wittmann und Darabos
ist. Während also die SPÖ in der Sportpolitik jahrelang keine Linie
hat, verlassen erfolgreiche Sportler und Trainer das Land. Ebenso
ergehen sich so manche Sportspitzenfunktionäre in Eitelkeiten und
unnötigen Streitereien." Als Beispiele nannte Westenthaler den
erfolgreichsten Judoka Österreichs Peter Seisenbacher, der mit
Georgien in London Olympiasieger wurde, oder auch den Gewichtheber
Matthias Steiner, der als Österreicher Gold für Deutschland in Peking
holte. Aktuell wird mit Dinko Jukic die nächste Zukunftshoffnung
Österreichs gerade aktiv vertrieben. "Darabos schaut bei all dem
tatenlos zu und glaubt, mit sündteuren aber inhaltlich nutzlosen und
vom Rechnungshof massiv kritisierten Werbemaßnahmen a la "Team
rotweißrot" ablenken zu können", so der BZÖ-Sportsprecher.

"Schier unfassbar ist allein das Auftreten des Sportministers und
seiner Entourage bei den Olympischen Spielen. So konnte man ihn und
seinen Sekretär gestern in der offiziellen Olympia Sportbekleidung
(Trainingsanzug) der österreichischen Olympiamannschaft bewundern. Es
stellt sich die Frage, ob sich Darabos die Einkleidung selbst
finanziert hat, oder dies ein Geschenk des ÖOC war. Jedenfalls weiß
niemand, was einen Sportminister reitet, im Olympia-Trainingsgewand
durch die Sportstätten zu tingeln, aber gleichzeitig Österreichs
Sportler öffentlich herunterzumachen. Nicht Österreichs Sportler sind
für den katastrophalen Zustand des österreichischen Sommersports
verantwortlich, sondern die rote zerstrittene Politikerkaste mit
Fischer, Faymann, Darabos und Wittmann", so Westenthaler.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel