- 01.08.2012, 12:55:35
- /
- OTS0109 OTW0109
FP-Gudenus: Wiens Öffis ein Hort des Verbrechens
Jeden Tag 90 Polizei-Einsätze, 20 Anzeigen und acht Festnahmen
Wien (OTS/fpd) - Diebstähle, Drogenhandel, Körperverletzungen -
die Statistik ist schockierend: Bis zum 30 Juli musste die Polizei
18.532 Mal in den Wiener Öffis eingreifen. 4.361 Täter wurden
angezeigt, 1.643 mussten sogar festgenommen werden. "Das belegt
erneut, dass sich die rot-grüne Stadtregierung überhaupt nicht um die
Sicherheit der Bürger kümmert", ärgert sich Wiens FPÖ-Klubchef und
stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. Die 1.000
Polizisten mehr für Wien, die Bürgermeister Häupl versprochen hat,
sind ein Hirngespinst und Betrug an der Bevölkerung. Gudenus: "Es war
von Anfang an klar, dass nicht einmal die entsprechenden
Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen."
Gudenus erneuert die freiheitlichen Forderungen:
- 1.000, besser noch 1.500 Polizisten mehr für Wien. Gudenus: "Es
kann nicht sein, dass der Bürgermeister das bei seinem Genossen
Bundeskanzler nicht durchsetzen kann. Er schließt ja auch
medienwirksam entsprechende Verträge und redet bei der Besetzung von
Spitzenjobs im Polizeidienst ein gewichtiges Wort mit. Aber wenn es
nicht um rote Parteisoldaten, sondern um das Wohl der Bürger geht,
versagt er!"
- Polizisten sollen echte Polizeiarbeit machen. Sie sollen Verbrechen
bekämpfen. "Die Stadt muss alles tun, um die Beamten von kleineren,
alltäglichen Problemfällen und von administrativen Aufgaben zu
entlasten. Dafür brauchen wir nicht ein Wirr-Warr von unzähligen
verschiedenen, kompetenzlosen Kapperl-Truppen, sondern eine 1.000
Mann starke universelle, schlagkräftige, effiziente, von der
Bundespolizeidirektion gut ausgebildete starke Sicherheitswacht für
Wien", so Gudenus. Die Kosten für eine solche Einheit belaufen sich
auf 50 Millionen Euro pro Jahr - exakt jene Summe, welche die
rot-grüne Stadtregierung für ihre penetrante Eigenwerbung verpulvert.
- Und zu guter Letzt braucht Wien einen eigenen Sicherheitsstadtrat.
Der Sicherheitsstadtrat koordiniert in enger Zusammenarbeit mit dem
Innenministerium alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen der Stadt und
ist für die Sicherheitswacht politisch verantwortlich.
Gudenus warnt: "Bereits jetzt geschehen 45 Prozent der
österreichischen Straftaten in Wien. Da muss man endlich
gegensteuern, sonst wird die Gefährdungslage in unserer Stadt
unerträglich." Er hat aber wenig Hoffnung, dass Rot-Grün das Thema
Sicherheit ernst nimmt: "Von einem Bürgermeister, der - wie beim
Media Quarter - auch keine Scheu zeigt, sich wirtschaftlich mit
mutmaßlichen Mördern ins Bett zu legen, kann man wohl nicht viel
erwarten." (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






