• 01.08.2012, 12:23:21
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VP-Leeb ad Steinhof: Herr Bürgermeister, Sie sind am Zug!

Otto-Wagner-Spital ist in mehrfacher Hinsicht als UNESCO-Welterbestätte geeignet

Wien (OTS) - "Ich weiß nicht, wie viel stichhaltige Argumente
Bürgermeister Häupl noch benötigt, um den kulturellen Wert des
historischen Ensembles am Steinhof-Areal endlich anzuerkennen und die
nötigen Schritte zur Aufnahme in die Liste der UNESCO-Welterbestätten
in die Wege zu leiten", erklärt die Kultursprecherin der ÖVP Wien,
LAbg. Isabella Leeb, nach der heute präsentierten Machbarkeitsstudie
der Bürgerinitiative.

Die Expertise des auf Schutzgebiete und Welterbe spezialisierten
Autors Christian Schuhböck belegt klar und deutlich, dass die Chancen
zur Aufnahme des Otto Wagner Spitals in das UNESCO Weltkulturerbe
derzeit noch in Takt sind - vorausgesetzt, das Land Wien lässt dies
auch durch einen entsprechenden politischen Willen erkennen und gibt
endlich beim Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur den
entsprechenden Antrag dafür ab.

Die ÖVP Wien hat bereits mehrfach im Jahr 2006 und auch 2011 durch
entsprechende Initiativen im Gemeinderat darauf gedrängt, das
kulturell einzigartige Areal rund um das Otto Wagner Spital unter den
speziellen Schutz der UNESCO zu stellen. Dass es diesen Status bis
heute nicht gibt, ist einzig und allein der Sturheit der roten und
seit 2010 auch der grünen Abgeordneten zu verdanken.

"Die Wiener Stadtregierung will hier in erster Linie wertvollen Grund
verhökern, die Bedeutung Wiens als Weltstadt der Kultur und
Wissenschaft ist den verantwortlichen Personen vom Bürgermeister über
die für Planung zuständige grüne Vizebürgermeistern Vassilakou bis
zum in dieser Causa bis dato völlig untätigen Kulturstadtrat
vollkommen egal", ärgert sich die VP-Kultursprecherin.

Leeb: "Das Otto Wagner Spital ist nicht nur ein historisches und
architektonisches Juwel ersten Ranges, sondern aufgrund seiner
Vergangenheit auch als Mahnmal gegen die Verbrechen der
nationalsozialistischen Diktatur von großer Bedeutung. Die UNESCO
würde auch diesen speziellen Aspekt bei ihrer Entscheidung
berücksichtigen. Umso mehr ist es mir unverständlich, wieso man sich
in den Reihen der Wiener Sozialdemokratie trotz dieses Umstandes bis
dato nicht dazu entschließen konnte, hier ein deutliches Zeichen zu
setzen, das international Beachtung finden würde!"

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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