- 01.08.2012, 09:59:55
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Mitterlehner: F&E-Programme des Wirtschaftsministeriums als europaweite Vorzeigemodelle hervorgehoben
Neuer Expertenbericht: EU-Kommission sieht COMET und Christian Doppler Labors als europäische Best Practice-Beispiele für die Entwicklung neuer Schlüsseltechnologien
Wien-Brüssel (OTS/BMWFJ) - Gemäß einem aktuellen Expertenbericht
der EU-Kommission zählen die vom Wirtschaftsministerium
mit-finanzierten F&E-Förderprogramme COMET und Christian Doppler
Labors zu europaweit transferierbaren Vorzeigemodellen. "Beide
Programme setzen auf eine enge Vernetzung von Wirtschaft und
Wissenschaft und forcieren damit die Entwicklung wichtiger
Schlüsseltechnologien, die in Österreich Wachstum und Arbeitsplätze
schaffen. Das schafft einen Mehrwert für den Standort Österreich",
sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der
Veröffentlichung des Expertenberichts.
Mit dem neuen Forschungsrahmenprogramm "HORIZON 2020" setzt die EU
einen starken Schwerpunkt auf zukunftsorientierte
Schlüsseltechnologien ("Key Enabling Technologies") wie zum Beispiel
Mikro- und Nanoelektronik, Photonik oder Biotechnologie. Vor diesem
Hintergrund hat die EU-Kommission eine Expertengruppe damit
beauftragt, europaweit transferierbare Vorzeigeprogramme zu
identifizieren. In deren Abschlussbericht wurden nun insgesamt 29
Best Practice-Beispiele aus 16 Nationen aufgenommen, wobei Österreich
mit den zwei Initiativen COMET und Christian Doppler Labors vertreten
ist.
Das bei der FFG angesiedelte Programm COMET (Competence Centers for
Excellent Technologies) unterstützt den Aufbau von Kompetenzzentren,
deren Herzstück ein von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam
definiertes Forschungsprogramm ist. Ein Schwerpunkt der rund 46
Kompetenzzentren und Projekte ist wissenschaftlich-technologische
Exzellenz, die sich an zahlreichen marktreifen Innovationen, Patenten
und Publikationen zeigt. Insbesondere die K2-Zentren betreiben
internationale Spitzenforschung auf höchstem Niveau.
In den Christian Doppler Labors erfolgt der Brückenschlag zwischen
Grundlagenforschung und der praktischen Anwendung von Innovationen in
den Unternehmen. Sie werden an Universitäten oder außeruniversitären
Forschungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit Partnern aus der
Wirtschaft für sieben Jahre eingerichtet. Die Forschungsschwerpunkte
der österreichweit rund 60 Labore richten sich nach der konkreten
Nachfrage der Wirtschaft.
Der Expertenbericht ist unter dem folgenden Link von der Webseite der
EU-Kommission abrufbar:
http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/ict/files/kets/ex_of_practice_
ket_final_report_en.pdf
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecher des Ministers: Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
mailto:[email protected]
www.bmwfj.gv.at
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