"Heldendenkmal": Militärseelsorge begrüßt Neugestaltung

Militärgeneralvikar Fahrner: Neugestaltung ist "große Chance", um auch in Zukunft "ehrendes Totengedenken der Gefallenen beider Weltkriege sicherzustellen"

Wien, 29.07.12 (KAP) Die katholische Militärseelsorge begrüßt die Neugestaltung der Krypta des "Heldendenkmals" am Wiener Heldenplatz. In der Neugestaltung liege eine "große Chance für eine längst notwendige Maßnahme dieser für ganz Österreich bedeutenden Gedenkstätte", so der katholische Militärgeneralvikar Franz Fahrner in einer Stellungnahme gegenüber "Kathpress". Die Neugestaltung werde "für die Zukunft ein ehrendes Totengedenken der Gefallenen beider Weltkriege sicherstellen". Zugleich versicherte Fahrner, dass man seitens der Militärseelsorge auch weiterhin Gedenkgottesdienste und Eucharistiefeiern in der Gedenkstätte anbieten werde.

Nach den Diskussionen um die Streichung eines Kriegsverbrechers aus den Totengedenkbüchern in der Krypta am Äußeren Burgtor hatte Verteidigungsminister Norbert Darabos im Mai eine komplette inhaltliche und formale Umgestaltung der Innenräume des "Heldendenkmals" angekündigt. Im Rahmen der Umgestaltungsarbeiten wurde unter dem Epitaph des Toten Soldaten eine dort bereits vermutete Kapsel mit einem nationalsozialistischen und einem pazifistischen Schreiben des Bildhauers Wilhelm Frass gefunden.

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