• 29.07.2012, 11:00:34
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Karlheinz Töchterle: Österreich und Südkorea kooperieren bei "Grünen Technologien"

Forscher/innen der ÖAW und der Uni Graz koordinieren gemeinsame Nachhaltigkeitsprojekte

Wien (OTS) - Österreichs Ruf als innovative Forschungsnation im
Bereich der Nachhaltigkeit und "Grünen Technologien" erhält nunmehr
eine weitere internationale Aufwertung. Im Rahmen des EU-finanzierten
europäisch-südkoreanischen Netzwerkes KORANET wurden im Juli zwei
österreichisch-koreanische Projekte aus dem Bereich "Grüne
Technologien" zur Förderung ausgewählt. "Damit untermauern
Österreichs Forscherinnen und Forscher ihre Exzellenz in diesem
besonders relevanten Forschungsgebiet und tragen durch ihre Arbeit
wesentlich dazu bei, ressourcen- und umweltschonende Technologien
weiterzuentwickeln", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle.

So wird in den kommenden beiden Jahren ein Projektteam der Kommission
für interdisziplinäre ökologische Studien an der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit der Pukyong National University
und einem deutschen Partnerinstitut im Projekt "FOREBIOM"
zusammenarbeiten. Konkret geht es dabei um die Transformation von
Biomasse aus Waldbeständen in umweltfreundliche Energieträger.
Österreich, dessen Fläche zu 48% aus Wald besteht und Südkorea, wo
Wälder sogar 65% des Landes bedecken, sind für die Generierung grüner
Energie bestens geeignet.

In einem weiteren Projekt befassen sich das Institut für Chemie an
der Universität Graz gemeinsam mit dem in der Wissenschaftsstadt
Daejon angesiedelten Korean Institute of Energy Research (KIER) sowie
einem türkischen Partnerinstitut mit alternativen Methoden der
Herstellung von Biotreibstoffen. Das Projekt "Promofuel" wird sich
intensiv mit der Herstellung von Biodiesel aus Wasserpflanzen und
Mikroalgen widmen, um Lösungen für die Problematik des zunehmenden
Landverbrauchs durch den Anbau von Non-Food-Pflanzen zu entwickeln.

"Diese jüngsten Beispiele zeigen einmal mehr: Die Grüne Forschung ist
ein ausgewiesenes Stärkefeld, in dem sich Österreich auch in Zukunft
aktiv und international vernetzt positionieren muss", so der
Forschungsminister.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien
   Pressesprecher: Markus Gorfer
   Tel.: +43 1 531 20 9027
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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