• 27.07.2012, 11:45:24
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  • OTS0074 OTW0074

"Schwellenwertverordnung für die heimische Wirtschaft zentral"

LH Wallner und LSth. Rüdisser: Hat sich in der Praxis sehr bewährt - Schreiben an die Bundesregierung

Bregenz/Wien (OTS/VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung tritt
"mit allem Nachdruck und im Sinne der Vorarlberger Wirtschaft, seiner
Betriebe und Mitarbeiter" für die Verlängerung der
Schwellenwertverordnung über das Jahr 2012 hinaus ein. In ihren
Schreiben an Bundeskanzler Werner Faymann und Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner verweisen Landeshauptmann Markus Wallner und
Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser auf die positiven Effekte für
die heimische Wirtschaft.

Die höheren Wertgrenzen für eine Auftragsvergabe der öffentlichen
Hand ermöglichen eine Direktvergabe im Baubereich bis zu 100.000
Euro, bei einer Vergabe in einem nicht-offenen Verfahren bis zu einer
Million Euro. "Diese Schwellenwerte haben sich in der Praxis sehr
bewährt und dazu beigetragen, rasch und unkompliziert öffentliche
Aufträge durch lokale Unternehmen abzuwickeln", betont
Landeshauptmann Wallner. Zuvor lag der Schwellenwert für
Direktvergaben bei 40.000 bzw. 120.000 Euro.

Insbesondere während der schwierigen konjunkturellen Situation in
den vergangenen zwei Jahren ist es den heimischen Unternehmen gut
gelungen, die krisenhaften Erscheinungen mithilfe der durch die
Verordnung eingeräumten Möglichkeiten besser zu bewältigen. "Gerade
unsere Klein- und Mittelbetriebe, die mit einem Anteil von beinahe 90
Prozent an der Unternehmensstruktur des Landes das Rückgrat der
Vorarlberger Wirtschaft darstellen, haben von der Regelung in
beträchtlichem Ausmaß profitiert", führt Wallner in seinem Schreiben
an Bundeskanzler Faymann an.

Positive Effekte für den Arbeitsmarkt

"Die Schwellenwertverordnung leistet zudem indirekt auch einen
wichtigen Beitrag zur Stärkung der Kaufkraft und zur Vermeidung
höherer Arbeitslosenzahlen", betont Landesstatthalter Rüdisser in
seinem Schreiben an den Wirtschaftsminister. Daneben habe die
Regelung den Verwaltungsaufwand für Länder und Gemeinden reduziert,
was sich in Zeit- und Kostenersparnis niederschlage. Rüdisser:
"Gerade im Hinblick auf die Prognosen für das laufende Jahr brauchen
wir Kontinuität um mit bewährten Maßnahmen gegensteuern zu können."

Die Verlängerung der Schwellenwerteverordnung mache also Sinn,
fassen Wallner und Rüdisser zusammen: "Es soll auch weiterhin möglich
sein Aufträge im Bau-, Liefer-und Dienstleistungsbereich bis zu einem
Wert von 100.000 Euro direkt an Unternehmen zu vergeben."

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20141 Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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