- 26.07.2012, 11:20:02
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RfW-Amann/Gehring: Strafbehörden sollen Vorwürfe rund um Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten aufklären!
Ein Verlust von einer Millionen Euro könne nicht "unter den Teppich gekehrt" werden. Man brauche keine "griechischen Verhältnisse" in der Wohlfahrtseinrichtung.
Wien (OTS) - "Es ist Zeit, dass die Strafbehörden die
aufgetauchten Vorwürfe rund um die Wohlfahrtseinrichtung der
Tabaktrafikanten Österreichs unter ihrem Chef, Bundesgremialobmann
Peter Trinkl, prüfen", betonen Ernst Gehring, Mitglied des
Fachverbands der Tabaktrafikanten und Bundesobmann des Verbandes der
Tabaktrafikanten Österreichs, und RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Durch
eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien wollen
sie Aufklärung über Ungereimtheiten rund um das "Millionen"-Loch in
der Bilanz 2011 der Wohlfahrtseinrichtung.
"Insbesondere soll auch aufgeklärt werden, ob es "Unschärfen"
zwischen der Gebarung der Wohlfahrtseinrichtung und des
Bundesgremiums der Trafikanten in der WKÖ gibt", so Gehring. Die
"Personalunion" des Paares Peter Trinkl (Wirtschaftsbund) und
Gabriele Karanz (Wirtschaftsbund) als Obmann bzw. Stellvertreterin in
der Wohlfahrtseinrichtung und im Bundesgremium in der WKÖ lege diese
Möglichkeit nahe.
Trinkl und Karanz müssen, betont Gehring nochmals, das Feld räumen -
sowohl in der Wohlfahrtseinrichtung als auch in der Kammer. Es
brauche eine saubere Trennung zwischen den Agenden der
Interessenvertretung und denen der Wohlfahrtseinrichtung. Gehring und
Amann erneuern auch ihre Forderung, einen unabhängigen
Wirtschaftsprüfer und einen aus allen Fraktionen besetzten
Untersuchungsausschuss in der Kammer einzusetzen, die gemeinsame
Projekte und ökonomische Vorgänge von Interessenvertretung und
Wohlfahrtseinrichtung überprüfen.
"Grundsätzlich kann ein Minus von einer Millionen Euro in der Bilanz
2011 bei einem Verein, der der Unterstützung der Trafikanten dienen
sollte, nicht einfach "unter den Teppich gekehrt" werden. Wir
brauchen in unserer Berufsgruppe keine "griechischen Verhältnisse".
Die Trafikanten sind allein von den Maßnahmen der Regierung - wie der
Aufhebung der 200-Stück-Regelung oder "saftigen"
Tabaksteuererhöhungen - schon genug "gebeutelt"", so Gehring.
Rückfragehinweis:
RfW Österreich
Medienreferat
0664/548 71 89
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