- 25.07.2012, 15:32:38
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Ungeschickte Internetbetrüger: Phishing-Mail an AKNÖ-Präsidenten adressiert
AKNÖ-Konsumentenschützer: "Haben uns neuen Schmäh direkt ins Haus geliefert"
Wien (OTS/AKNÖ) - Einige Internetbetrüger haben sich besonders
ungeschickt angestellt. Ihr Phishing-Mail landete direkt im
elektronischen Posteingang von AKNÖ-Präsident Hermann Haneder. Der
informierte sofort die ExpertInnen der AKNÖ-Konsumentenberatung.
AKNÖ-Präsident Hermann Haneder nimmt's mit einem Schmunzeln:
"Schadenfreude ist mir eigentlich fremd. Aber über so viel Dummheit
kann man nur lachen." Ausgerechnet an seine Büro-Adresse hatten
Internet-Betrüger ein so genanntes Phishing-Mail geschickt. Sie
forderten ihn auf, seine PayPal-Kontodaten mittels eines Java-Scripts
online einzugeben. Sonst werde das Konto gesperrt. "Erstens ist es
dumm, das an den Vertreter einer Einrichtung zu schicken, die laufend
vor solchen Schmähs warnt. Und zweitens hab ich gar kein
PayPal-Konto", sagt Haneder. "Wenn dahinter nicht betrügerische
Absicht stecken würde, wäre es ja lustig." Er leitete das Mail sofort
an die ExpertInnen der AKNÖ-Konsumentenberatung weiter.
AKNÖ-Experte Ernst Hafrank zeigt sich erfreut über die prominente
Unterstützung: "In der besonderen Kombination ist der Schmäh ziemlich
neu. Dass wir das so schnell erfahren haben, ist sehr gut." Um das
Mail als versuchten Betrug zu enttarnen, brauchte es nicht lange,
sagt Hafrank: "Eine Bank oder ein Kreditkarteninstitut oder wie in
diesem Fall ein Zahlungstreuhänder schickt niemals Mails, in denen
Menschen aufgefordert werden, ihre Kontodaten samt Zugangswörtern
einzugeben. Wenn es Probleme gibt, wird man immer entweder persönlich
von den zuständigen BetreuerInnen kontaktiert oder bekommt einen
Brief. Solche Mails sollte man also niemals öffnen. Am besten schauen
Sie auf der Homepage des Instituts nach, das die Überprüfung
angeblich durchführen möchte. Dort finden sich meistens Warnungen vor
neuen Phishing-Attacken."
Dass diesmal ein Phishing-Mail an den AKNÖ-Präsidenten gegangen sei,
sei ungewöhnlich, aber nicht über die Maßen überraschend: "Das sind
Massenmails, wo Programme Adressen willkürlich auswählen.
Glücklicherweise sind sehr oft schlechte Programme dabei, die uns die
neusten Schmähs sozusagen frei Haus liefern. Zuletzt haben sich
Phishing-Mails für Kreditkartenkunden im Posteingang unserer
Konsumentenberatung gefunden. Ein Betrüger-Mail an den Präsidenten
hatten wir aber meines Wissens nach noch nie."
Rückfragehinweis:
AKNÖ-Konsumentenberatung, Ernst Hafrank
01/58883 - 1310
Aktuelle Informationen finden Sie auch auf noe.arbeiterkammer.at/presse
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