- 25.07.2012, 11:57:36
- /
- OTS0069 OTW0069
Stöger/Hundstorfer: www.lebensmittel-check.at - ein weiterer Schritt zu mehr Konsumentenschutz
Gesundheitsminister, Konsumentenschutzminister und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) präsentieren neue Website, um irreführende Produktaufmachungen zu entlarven
Wien (OTS/SK) - Plakativ als "fettreduziert" angepriesenes Eis,
das vor Zucker nur so strotzt, "Gesundheitsdrinks", in denen nicht
das kleinste bisschen Obst oder Gemüse enthalten ist,
"Marillen-Joghurt", das zu 90 Prozent aus Pfirsichen besteht... Um
diese missverständlichen Produktaufmachungen zu beleuchten und den
Konsumentinnen und Konsumenten klar die Informationen zu bieten, die
sie verdienen, haben das Gesundheitsministerium (BMG), das
Konsumentenschutzministerium (BMASK) und der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) die Website www.lebensmittel-check.at
ins Leben gerufen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz betonten
Gesundheitsminister Alois Stöger, Konsumentenschutzminister Rudolf
Hundstorfer und VKI-Geschäftsführer Franz Floss heute, Mittwoch, dass
es das Ziel des Lebensmittelchecks sei, Menschen zur vertieften
Befassung mit der Lebensmittelkennzeichnung anzuregen und sie zu den
"mündigen" Entscheidungsträgern zu machen, die bei Irreführungsfragen
der EuGH-Rechtsprechung zugrunde gelegt werden. Transparenz und
informierte Konsumentinnen und Konsumenten werden auch dazu
beitragen, Anbieter und Hersteller dazu zu bewegen, verständlicher zu
kennzeichnen. ****
Grundsätzlich ist die Lebensmittelqualität in Österreich sehr gut,
das hat auch der zweite von Stöger in Auftrag gegebene
Lebensmittelbericht ergeben. Nur ein halbes Prozent aller getesteten
Proben wurde als gesundheitsschädlich eingestuft. Die häufigste
Beanstandung im Lebensmittelbereich ist aber klar die falsche oder
irreführende Produktdarstellung. "Hier haben wir klare Regeln und es
braucht mehr Transparenz, damit die Menschen beim Einkauf nicht
getäuscht werden", betont Gesundheitsminister Stöger. Durch genaue
und detaillierte Informationen könne so nicht nur verhindert werden,
dass die Konsumenten getäuscht werden, sie haben auch einen positiven
Einfluss auf die Industrie, da diese dadurch zu mehr Transparenz und
Ehrlichkeit angehalten wird.
"Es ist klar, dass wir gegen unlautere und irreführende
Geschäftsmethoden vorgehen müssen und darauf schauen müssen, dass in
Österreich Produktsicherheit gegeben ist", unterstrich
Konsumentenschutzminister Hundstorfer. Die Homepage
www.lebensmittel-check.at ist in enger Zusammenarbeit zwischen BMG,
BMASK und VKI entstanden. Denn, so Stöger: "Konsumentenschutz braucht
Kooperation und Zusammenarbeit und diese wird im Interesse der
Konsumentinnen und Konsumenten heute noch mehr gestärkt."
Bereits heute, am Starttag der Website, können sich die Konsumenten
zu mehr als 130 Produkten informieren und wöchentlich werden zwei
neue Produkte hinzukommen, informierte VKI-Geschäftsführer Floss.
Durch die Möglichkeit, Produkte selbst zu melden, können sich die
kritischen Konsumentinnen und Konsumenten auch selbst direkt an der
Weiterentwicklung der Homepage beteiligen und so zu einem Mehr an
Produktinformation und -sicherheit beitragen. (Schluss) sv/bj
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






