- 23.07.2012, 15:45:53
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Katastrophenhilfe - Darabos befremdet über "letztklassiges" Manöver Belakovichs
Hilfe für Katastrophenopfer hat oberste Priorität - Mehr als 400 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz
Wien (OTS/BMLVS) - Befremdet zeigte sich Verteidigungsminister
Norbert Darabos heute, Montag, über den Versuch von Umweltminister
Nikolaus Berlakovich, die aktuellen Katastrophenfälle in der
Steiermark für die Debatte rund um die Wehrpflicht zu
instrumentalisieren. "Dieser Versuch, auf dem Rücken der
Katastrophenopfer politisches Kleingeld zu wechseln, ist letztklassig
und beschämend", sagte Darabos. Oberste Priorität habe nun
selbstverständlich rasche Hilfe für die Betroffenen, so der Minister
weiter.
"Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten bei der Katastrophenhilfe
großartige Arbeit. Derzeit sind mehr als 400 Soldatinnen und Soldaten
im Einsatz und es werden noch mehr", so Darabos. Die Soldaten seien
für derartige Einsätze mit schwerem Pioniergerät ausgerüstet. Weiters
versicherte der Minister, "dass das Österreichische Bundesheer auch
in Zukunft 12.500 Soldatinnen und Soldaten für rasche Hilfe im
Katastrophenfall zur Verfügung stellen wird - egal in welchem
Wehrsystem".
Dem Umweltminister empfiehlt Darabos, sich weiter seinen
Kernkompetenzen zu widmen: "Schuster bleib bei deinen Leisten. Ein
Umweltminister sollte sich die Frage stellen, ob derartige
Katastrophen nicht Ergebnis einer verfehlten Klimapolitik sind und
was man in Sachen Prävention besser machen kann."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Mag. Stefan Hirsch, Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: 050201-1020145
mailto:[email protected]
http://www.bundesheer.at
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