• 23.07.2012, 14:21:46
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ÖH ad Mitterlehner: Valorisierung jetzt!

Familienbeihilfe wurde schon seit 11 Jahren nicht an die Inflation angepasst

Wien (OTS) -
Die Ankündigung von Minister Mittlerlehner sich für die Valorisierung
der Familienbeihilfe ab 2018 einsetzen zu wollen, lässt bei der
Österreichische HochschülerInnenschaft die Wogen hoch gehen. "Die
Valorisierung der Familienbeihilfe erst mit 2018 in Aussicht zu
stellen ist an Zynismus kaum zu überbieten", so Angelika Gruber vom
Vorsitzteam der ÖH. "Die Familienbeihilfe wurde seit 11 Jahren nicht
mehr an die Inflation angepasst und müsste jetzt schon um die 250
Euro pro Jahr und Kind mehr betragen. Weitere 6 Jahre zu warten ist
absolut unverantwortlich und würde zu einer massiven finanziellen
Benachteiligung führen. Seine Aussagen zeigen wie viel Minister
Mitterlehner von sozialer Gerechtigkeit versteht: absolut nichts!"

Während bei den Studierenden gekürzt wird scheint in allen anderen
Bereichen die Anpassung an die Inflation eine Selbstverständlichkeit
zu sein. "Neben der Familienbeihilfe wurde auch die Studienbeihilfe
seit Jahren nicht an die Inflation angepasst. Allein in der
Budgetperiode 2010 bis 2013 spart der Staat dadurch 52 Millionen Euro
auf Kosten der Studierenden", so Martin Schott vom Vorsitzteam der
ÖH. "Das hier der Parteienförderung Vorrang gegeben werden soll ist
eine Verhöhnung aller Studierenden, für die jetzt schon am Ende des
Geldes noch viel zu viel Monat übrig bleibt."

"Auch die Kürzung der Bezugsdauer der Familienbeihilfe auf 24 Jahre
hat viele Studierende mit einem Einkommensverlust von jährlich fast
2.700 Euro hart getroffen. Diese verantwortungslose Kürzungspolitik
muss endlich beendet werden. Wir werden nicht zulassen, dass die ÖVP
den Sozialstaat kaputt spart. Die Familienbeihilfe und die
Studienbeihilfe jährlich an die Inflation anzupassen ist dabei kein
großer Schritt, sondern müsste schon längst eine
Selbstverständlichkeit sein."

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/

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