• 22.07.2012, 15:02:21
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  • OTS0031 OTW0031

Prävention ist ein zentraler Baustein im Gesundheitswesen

Gegen Selbstbehalte und Bonus/Malus-System

Wien (OTS/SK) - "Prävention im Gesundheitswesen ist etwas, dass
über Legislaturperioden gedacht werden muss und die Versäumnisse der
vergangenen Jahre können nur Schritt für Schritt aufgeholt werden",
kommentierte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser heute,
Sonntag, die laufende Debatte über österreichische
Gesundheitsprävention. Auch die Angriffe von SVA, BZÖ und ÖVP, die
dem Gesundheitsminister vorwerfen parteipolitische vor
gesundheitspolitische Interessen zu stellen, wies Oberhauser zurück:
"Ein Bonus-Malus-System ist im Gesundheitsbereich nicht zielführend.
Besser ist es die Menschen zu informieren und Bewusstsein für
Vorsorge zu schaffen. Das ist ein sinnvolles, gemeinsames und
zielgesteuertes Vorgehen für die Patientinnen und Patienten, die für
uns immer im Mittelpunkt stehen", so Oberhauser gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****

Zusätzlich hob Oberhauser die erfolgreich gesetzten Maßnahmen im
Bereich der Gesundheitsprävention hervor. Zum Beispiel die
Kindergesundheitsstrategie, die die Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen verbessern soll. "Erste Maßnahmen der Strategie in den
Bereichen Ernährung, Bewegung und Sucht werden bereits umgesetzt",
betonte Oberhauser. Oder den Nationalen Aktionsplan Bewegung (NAP.b)
initiiert von Sportminister Norbert Darabos und Gesundheitsminister
Alois Stöger, der zum Ziel hat, gesunde Bewegung im Alltag der in
Österreich lebenden Menschen zu fördern. "Einen solch massiven Ausbau
im Bereich der Prävention hat es seit Jahren nicht mehr gegeben. Das
ist ein großer Schritt, von dem unsere Kinder und ihre Eltern
profitieren", unterstrich Oberhauser.

Oberhauser verwies zudem auf die Initiativen des Gesundheitsministers
gegen eine "Zwei-Klassen-Medizin". "Selbstbehalte an sich gehören
generell abgeschafft, denn sie verhindern, dass Menschen
Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können", betonte Oberhauser.
Die Gefahr besteht, dass die Menschen dann noch kränker werden.
(Schluss) mis

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Tel.: 01/53427-275
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