• 22.07.2012, 12:45:14
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Rasinger zu Stöger: Gesundheitsminister neidet SVA aus parteipolitischen Gründen den Erfolg

SVA-Präventionsmodell erregt international großes Interesse

Wien, 22. Juli 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "Österreichs Gesundheitspolitik
im Bereich Prävention ist im internationalen Bereich verheerend. Umso
verwunderlicher ist es deshalb, dass der Gesundheitsminister einer
sinnvollen Initiative für mehr Prävention und Vorsorge schon von
vornherein eine Abfuhr erteilt. So ein Zugang kostet den Menschen in
Österreich gesunde Lebensjahre. In anderen Ländern scheint die
Gesundheitspolitik da schon mehr Know-How aufgebaut zu haben, denn
das Präventionsmodell der SVA erregt international großes positives
Interesse", so ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger zur heutigen
Kritik von Gesundheitsminister Stöger, und weiter: "Meine Philosophie
ist, dass nicht erst etwas getan werden darf, wenn der Patient
schwerkrank ist." ****

Für Rasinger lässt die Reflex-Reaktion des Gesundheitsministers nur
den Schluss zu, "dass es nicht um eine objektive Auseinandersetzung
mit dem Zukunftsthema Prävention geht, sondern einmal mehr um
Parteipolitik - dieses Mal eben auf dem Rücken der heimischen
Gewerbetreibenden und ihrer Sozialversicherung. Es scheint, als
neidet der Gesundheitsminister der SVA aus parteipolitischen Gründen
den Erfolg. Eigentlich sollte doch jeder Gesundheitsminister stolz
sein, wenn es eine Kasse schafft gesund zu wirtschaften und eine
Eigeninitiative in Richtung Prävention zu setzen. Da von Stöger
keinerlei Signale in diese Richtung zu hören sind, ist es doppelt
mutig von der SVA endlich diesen Weg einzuschlagen."

In diesem Zusammenhang erinnerte der ÖVP-Gesundheitssprecher auch an
die zahlreichen positiven Stellungnahmen von Gesundheitsökonomen zu
den Effekten solcher Präventions-Modelle und das große Interesse des
deutschen Gesundheitsministers am SVA-System. Rasinger abschließend:
"Im kommenden Herbst ist die SVA eingeladen, ihr best-practice-Modell
am europäischen Gesundheitskongress vorzustellen und auch hierzulande
ist es höchste Zeit, dass Gesundheitsminister Stöger aufwacht und die
Zeichen der Zeit erkennt. Wir sind international ganz hinten bei der
Prävention und sehen zu, wie die Menschen in Österreich krank werden,
statt sie gesund zu halten."

Rückfragehinweis:
ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien, Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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