- 22.07.2012, 12:31:53
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McDonald zu Stöger: SVA-Vorsorgemodell wird angenommen - Gesundheitspolitik muss umdenken
Stv. SVA-Obmann fordert mehr Mut der Gesundheitspolitik beim Thema Prävention
Wien (OTS/SVA) - "Die österreichische Gesundheitspolitik gibt
unter 2 Prozent der Gesamtaufwendungen für Prävention aus - halb so
viel wie in Deutschland. Hier muss es endlich ein Umdenken und mehr
Mut seitens der politisch Verantwortlichen geben", so Peter McDonald,
stv. Obmann der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft.
"Das Vorsorgemodell der SVA wird von den Versicherten sehr positiv
aufgenommen und wir verzeichnen über 40 Prozent mehr
Vorsorgeuntersuchungen als ersten Schritt zu einem gesünderen
Lebensstil." Dabei erinnerte McDonald Gesundheitsminister Stöger auch
auf ein offensichtliches Missverständnis, denn die
Vorsorgeuntersuchung sei für SVA-Versicherte völlig kostenlos und
nicht wie behauptet mit einem Selbstbehalt behaftet!
"Jede Gebietskrankenkasse kann sich Steigerungsraten jenseits der
40 Prozent nur wünschen - das ist eine einzigartige Entwicklung und
eine wichtige Bestätigung für die Präventionsinitiative "Selbständig
Gesund" der SVA", so McDonald weiter. "In einem Land, in dem jedes
Jahr über 31 Milliarden Euro ins Gesundheitssystem fließen, sollte
man endlich auch bereits sein, darüber nachzudenken, wie man
vermeidbare Zivilationskrankheiten zurückdrängt und nicht erst
eingreift, wenn die Menschen schon krank sind. Eine moderne
Gesundheitspolitik darf sich dem nicht verschließen."
McDonald hielt noch einmal gegen alle unrichtigen Behauptungen der
vergangenen Tage fest, dass das Präventionsmodell der SVA:
- auf Freiwilligkeit beruht. Jeder Präventionsexperte bestätigt, dass Zwangsmaßnahmen in diesem Bereich nur gegenteilige Effekte haben - schon innerhalb der ersten 6 Monate sehr positive Reaktionen der Versicherten ausgelöst hat - von nationalen und internationalen Gesundheitsexperten als sinnvoller Schritt in die richtige Richtung gewertet wird
- JEDER Versicherte daran teilnehmen kann - also sowohl jene, die
bereit sind ihren Lebensstil positiv zu verändern, als auch jene,
die einen positiven Lebensstil beibehalten
- keine Benachteiligungen von Versicherten kennt! "Selbständig
Gesund" ist ein positives Anreizsystem
"Wir stärken mit unserer Präventionsinitiative einen
eigenverantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit und
investieren in die Lebensqualität unserer Versicherten. Als
Sozialversicherung ist es unsere Verantwortung in Generationen zu
denken und nicht nur in Legislaturperioden. Auch das sollten alljene
fairerweise dazusagen, die die erste große Initiative für mehr
Vorsorge in Österreich von der ersten Sekunde weg schlechtreden."
Rückfragehinweis:
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Gerhard Schumlits
Tel. Nr. 05 08 08/3466 DW
E-Mail: [email protected]
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