• 20.07.2012, 11:09:01
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FP-Jung: Chaos bei Baustellenplanung in Rodaun

Verkehrsinfarkt im Herbst ist vorhersehbar

Wien (OTS/fpd) - In Rodaun geht gegenwärtig nichts mehr. Das
Baustellen-Chaos gibt einen Vorgeschmack auf das, was nach dem Ausbau
der Großsiedlung im Bereich der Kaltenleutgebnerstraße zur täglichen
Routine werden wird.

Seit zwei Wochen gibt es Absperrungen, Umleitungen und
Parkplatzvernichtung in der Hochstraße und der
Kaltenleutgebnerstraße, sonst aber herrscht Stille. "Selbst auf den
seit über einem Monat durch Aufgrabungen bedingten Absperrungen am
Maurer Berg und in der Breitenfurterstraße sind Bauarbeiter so selten
zu sehen, wie Bürgermeister Häupl im Gemeinderat", kritisiert der
FPÖ-Obmann von Liesing LAbg. Mag. Wolfgang Jung.

Mit diesen Fehlplanungen steigt die Gefahr, dass der Baustellensommer
wegen "Erfolgs" bis nach Schulbeginn verlängert wird und damit das
Nadelöhr Wienerwaldeinfahrten total wird, besonders dann, wenn die -
an sich illegale - Umfahrung über die Schule St.Christiana dann
schärfer kontrolliert wird. Schon jetzt sind Fahrtzeiten von 12 bis
17 Minuten für 500 Meter in Kalksburg und Rodaun nichts
Ungewöhnliches.

"Im Übrigen empfehle ich dem Bürgermeister und seiner Stadträtin
Vassilakou, einmal mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit über die
Schlaglöcher der Kaltenleutgebnerstraße zu fahren - mit dem
Dienstwagen und nicht mit dem Klappfahrrad aus dem Kofferraum. Das
Donnern der hunderten von Lkw, meist mit Anhängern und besonders bei
Leerfahrten, macht die Lärmentwicklung aus dem Fluglärm zum
Hintergrundgeräusch. Aber wir schicken unser Geld zum Straßenbau nach
Griechenland", ärgert sich Jung. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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