- 20.07.2012, 09:46:41
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Mitterlehner: Neue Förderschiene stärkt Forschungskompetenzen von Klein- und Mittelbetrieben
Start für die ersten zehn Qualifizierungsnetze von Unternehmen mit Universitäten und Fachhochschulen - Innovative Projekte werden mit 4,2 Millionen Euro unterstützt
Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zieht
eine positive Bilanz über die erste Ausschreibung für
Qualifizierungsnetze im Programm "Forschungskompetenzen für die
Wirtschaft". Rund 4,2 Millionen Euro stehen in den nächsten zwei
Jahren für zehn innovative Projekte zur Verfügung: "In den neuen
Qualifizierungsnetzen arbeiten Universitäten und Fachhochschulen
gemeinsam mit Unternehmen zusammen. Das erhöht die
Innovationskompetenz in zukunftsrelevanten Technologiefeldern", so
Mitterlehner. "Wir unterstützen mit diesem Instrument vor allem
kleine und mittlere Unternehmen bei der Qualifizierung ihres
Forschungs- und Innovationspersonals. Das schafft einen nachhaltigen
Mehrwert für den Standort Österreich."
Qualifizierungsnetze bilden eines von drei Modulen im Programm
"Forschungskompetenzen für die Wirtschaft", das vom
Wirtschaftsministerium mit insgesamt zehn Millionen Euro dotiert
wurde. Die zehn Projekte, die in der ersten Ausschreibung für die
Qualifizierungsnetze bewilligt wurden, setzen ihre thematischen
Schwerpunkte im Bereich erneuerbare Energien, nachhaltiger
Ressourceneinsatz sowie neue Werkstoffe. Die Projekte stammen aus
Wien, Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark.
Das Programm wird im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von der
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. "Die
wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit hängt in einem entscheidenden
Ausmaß von den im Unternehmen verfügbaren Kompetenzen ab", ist
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth überzeugt. "Mit den
Qualifizierungsnetzen stärken wir die Wissensbasis insbesondere in
Kleinen und Mittleren Unternehmen nachhaltig. Und wir fördern die
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft." Von den 20 nach
einer Ausschreibung eingereichten Projekten hat die international
besetzte Jury eine Förderempfehlung für die Hälfte der Projekte
abgegeben.
Die geförderten Projekte im Überblick
1. GrünAktivHaus, Bauwerksbegrünung trifft erneuerbare und
nachhaltige Energie- und Bautechnik: Universität für Bodenkultur Wien
2. RFID Q-Netzwerk, RFID Qualifizierungsnetzwerk Österreich.
Nachhaltige Standortentwicklung im Stärkefeld RFID: Technische
Universität Graz (Steiermark)
3. F&E_KKTER 2015, F&E Kunststoffprüfung und Kunststofftechnik im
erweiterten Rahmen zur Vernetzung von F&E relevanten Bereichen:
Transfercenter für Kunststofftechnik GmbH, Wels (Oberösterreich)
4. Stroheinsatz im Bau, Qualifizierungsnetzwerk Stroheinsatz im
Bauwesen: Universität für Bodenkultur Wien
5. IQ-NET, Innovation and qualification network: ECO PLUS
Beteiligungen GmbH , Amstetten (Niederösterreich)
6. SMART E-Learning, Smart Energy-Learning: FH JOANNEUM Gesellschaft
mbH, Kapfenberg (Steiermark)
7. ALP, Autarke Lebensstile für nachhaltige Produktion: Hydrip GmbH,
Wien
8. QnHT, Qualifizierungsnetz Humantechnology: Human.technology Styria
GmbH, Graz (Steiermark)
9. KorrosionsExpert, Qualifizierungsnetz "Kompetenz in
Korrosionsfragen bei metallischen Werkstoffen": The Austrian Society
for Metallurgy and Materials (ASMET), Leoben (Steiermark)
10. Sichere F&E, Erhöhung der F&E-Kompetenz für risiko-optimierte
Produktentwicklung: Wirtschaftskammer Oberösterreich/Lebensmittel
Cluster OÖ, Linz (Oberösterreich)
Qualifizierungsnetze richten sich an Unternehmen, die mit eigenem
Personal und Budget Forschung und Entwicklung betreiben. Im Rahmen
der Projekte können verschiedene Schulungsmaßnahmen gefördert werden,
die direkt auf den Bedarf der Unternehmen zugeschnitten sind. Die
Projektlaufzeit liegt zwischen einem halben und höchstens zwei
Jahren, die Förderungshöhe beträgt bis zu 500.000 Euro je Projekt.
Details zum Förderprogramm und dessen Schwerpunkten sind auf der
Webseite www.ffg.at/Forschungskompetenzen abrufbar.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecher des Ministers: Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
mailto:[email protected]
www.bmwfj.gv.at
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