• 19.07.2012, 13:00:34
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IKG sieht Vermutung von Naziparolen in versteckter Kapsel am Heldenplatz bestätigt

Dem falschen Gedenken soll in Zukunft das Feiern der Befreiung folgen

Wien (OTS) - Seit einiger Zeit forderte ein breites Bündnis aus
Politik, Zivilgesellschaft und Religionsgemeinschaften, darunter auch
die Israelitische Kultusgemeinde (IKG), eine Umgestaltung des
Heldenplatzes. Bekanntlich wurde dieser von Ewiggestrigen für
"Trauerveranstaltungen" zur Niederlage des Naziregimes missbraucht.
Zu lange wurde seitens der Verantwortlichen in der Politik eine
Gedenkkultur zugelassen, welche nicht die Opfer und Befreier würdigt,
sondern Tätern der SS und der Wehrmacht huldigt.

Es erfüllt die IKG mit Genugtuung, dass sich die Hinweise auf eine
versteckte Kapsel mit Naziparolen als richtig herausgestellt haben.
Verteidigungsminister Darabos gebührt für sein konsequentes und
rasches Handeln in dieser Angelegenheit Anerkennung.

Nun sind die Verantwortlichen gefordert, ein neues Gestaltungskonzept
für den Heldenplatz zu entwickeln, welches die für Österreichs
Freiheit Gestorbenen berücksichtigt und einen würdigen Rahmen für das
Feiern der Befreiung vom Nationalsozialismus, insbesondere am 8. Mai,
bietet.

Oskar Deutsch
Präsident

Rückfragehinweis:
Israelitische Kultusgemeinde, 01 53104 - 105

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