- 19.07.2012, 12:08:06
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Bundesrat beschließt medizinische Assistenzberufe Gesetz - BM Alois Stöger lenkt ein
Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD,
Gesundheits- und Sozialberufe Johann Hable und die Präsidentin des
Verbandes der RadiologietechnologInnen Österreichs (RTaustria) haben
nach langwierigen Verhandlungen erreicht, dass die Abgeordneten,
Gesundheitssprecher der ÖVP Dr. Erwin Rasinger und ÖGB
Vizepräsidentin Sabine Oberhauser einen Abänderungsantrag in letzter
Minute eingebracht haben, der im Nationalrat einstimmig beschlossen
wurde.
Der ursprünglich ausverhandelte Entwurf des MAB-Gesetzes
(betreffend Röntgenassistenz) wurde zunächst einseitig abgeändert und
hätte sehr große Nachteile für den Patientenschutz in Österreich
gebracht. Erst nach tausenden Protestschreiben durch
Radiologietechnologen/-technologinnen, Studierende und Experten,
sowie der Patientanwaltschaft sowie der ARGE-Selbsthilfe wurde
erreicht, dass das Gesundheitsministerium eingelenkt hat.
Dadurch können die Radiologietechnologen (mit 3jährigem
FH-Studium) wieder qualitätsbezogen, hochwertig weiterarbeiten.
Die neugeschaffene Röntgenassistenzausbildung von ca. ein 3/4 Jahr,
auch ohne Matura, stehen für einfache Tätigkeiten, unter Aufsicht
durch Radiologietechnologen/-technologinnen zur Verfügung.
Vorsitzender Johann Hable und Präsidentin Rosenblattl freuen sich
über diesen Erfolg, da es fast nie vorkommt, dass ein einstimmiger
Ministerratsbeschluss bzw. ein Beschluss des Gesundheitsausschusses
in der 3. Lesung abgeändert wird.
Damit ist auch die Diskriminierung bei den Berufsgruppen vom
Tisch. Wir haben auch für die DMTF's großzügige Übergangsbestimmungen
verhandelt, es ist dadurch für diese Berufsgruppe eine große
Rechtssicherheit erreicht worden.
Rückfragehinweis:
Hable
0664/ 24 35 335
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