- 18.07.2012, 12:44:13
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FFG begrüßt neuen Schwung für Jungunternehmen
Erhebung zeigt Potenzial und Erfolg auf. 90% der FFG-geförderten Start-Up-Unternehmen fassen in der Wirtschaft Fuß
Wien (OTS) - Die von Wirtschaftsminister Mitterlehner und
Finanzministerin Fekter vorgestellte Jungunternehmer-Offensive wird
die gerade für Forschung und Entwicklung wichtige
Risikokapitalversorgung in Österreich erhöhen und forciert damit die
Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. "Das ist eine
wichtige Maßnahme, die neuen Schwung zur richtigen Zeit bringt. Aus
unserer Fördertätigkeit wissen wir, dass gerade die Finanzierung das
Gründungshemmnis schlechthin ist. Daher ist es wichtig, dass die
öffentliche Hand Jungunternehmen bei der Umsetzung ihrer Ideen
unterstützt und das Risiko der Gründer teilt", begrüßt Henrietta
Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Initiative. Bei jungen,
forschungsnahen Unternehmen ist das Risiko besonders hoch.
Gleichzeitig sind diese innovativen Start-Up Wachstumsträger, weil
sie unter anderem auch etablierte Unternehmen zu einem
Innovationswettbewerb herausfordern. "Daher müssen öffentliche
Interventionen Hand in Hand gehen und sich ergänzen.", ist Henrietta
Egerth überzeugt und formuliert den Wunsch "im Zuge der
Jungunternehmer-Offensive auch GründerInnen im Bereich der High
Tech-Start-Up und der universitären Spin-Off verstärkt auch über die
FFG zu unterstützen."
Die Förderung von innovativen Unternehmen wird einerseits in der
austria wirtschaftsservice (aws) und andererseits in der FFG
gebündelt. Während die aws vor allem den Aufbau und das Wachstum von
Unternehmen unterstützt, setzen FFG-Förderungen bei konkreten
Innovations- und Forschungsprojekten und damit vor allem auch bei
Jungunternehmen an.
Die FFG unterstützt Start-Up-Unternehmen in nahezu allen
Förderprogrammen. Im Besonderen sprechen aber die Programme AplusB,
das KMU Paket (mit dem Innovationsscheck, Feasibility Study,
Projektstart), Start-Up und HighTech Start-Up-Förderung, Markt.Bonus
und die Förderung von klinischen Studien Jungunternehmen an. "Wir
müssen hinsichtlich Unterstützung aber weiter denken und Angebote in
Richtung Marktreife aber auch für stärkere regionale Verankerung bei
gleichzeitiger internationaler Vernetzung auflegen. Denn neben dem
technischen Risiko gibt es einen immer größeren ungedeckten
Kapitalbedarf im Rahmen der Marktüberleitung und Markteinführung.",
argumentiert Egerth.
Seit 2007 gibt es im Rahmen der FFG-Basisprogramme eine
spezifische Start-Up-Förderung, die besondere Rahmenbedingungen von
JungunternehmerInnen mit einer höheren Förderquote und deutlich
längeren Darlehenslaufzeiten und Zuschüssen adressiert. "Insgesamt
unterstützt die FFG jährlich an die hundert Start-Up-Unternehmen mit
einem Fördervolumen von rund 27 Millionen, wovon rund zwanzig dieser
Unternehmen als High Tech Start-Up-Unternehmen qualifiziert werden
können.", berichtet Henrietta Egerth. Diese Start-Up-Unternehmen
wiederum finden sich nicht nur in den klassischen Innovationsbranchen
wie etwa Life Science oder IKT, sondern sind breit gestreut und
reichen von der Werktstoffentwicklung über Cleantech bis zur
Elektrotechnik oder zum Maschinenbau.
"Auf Basis unserer jüngsten FFG-internen Erhebung über die Jahre
2005 bis 2011 konnten wir feststellen, dass über neunzig Prozent der,
in diesem Zeitraum von uns geförderten, Unternehmen nach wie vor
wirtschaftlich tätig sind und noch immer signifikante Steigerungen im
Umsatz und in den MitarbeiterInnenzahlen verbuchen können", sieht
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth den Kurs und die Entwicklung
der FFG zur Förderagentur mit dem größten Förderangebot für
forschungsnahe Start-Up bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden mit der
zusätzlichen Unterstützungsmaßnahme "Venture Capital Forum" bereits
20 innovative Start Up-Unternehmen gegenüber 40 nationalen und
internationalen Investoren präsentiert. "Und auch hier gibt es
Potenzial, das gehoben werden muss", so Egerth abschließend.
Rückfragehinweis:
Linde Tuscher Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH FFG Tel: +43 (0)5 7755 - 6010 Mobil: +43 (0)664 85 69 028 mailto:[email protected] http://www.ffg.at
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