- 18.07.2012, 09:54:23
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RfW-Amann/Gehring: "Wirtschaftsbund-Sumpf" bei der Interessenvertretung der Trafikanten "trockenlegen"!
"Der Wohlfahrtseinrichtung (WE) fehlt anscheinend 1 Mio. Euro. Vorsitzender Trinkl und Stv. Karanz müssen ihre WK-Funktionen abgeben. Projekte von WE und Kammer müssen geprüft werden."
Wien (OTS) - "Laut uns vorliegenden Informationen haben sich bei
der Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten Österreichs Verluste
von rund einer Millionen Euro in der Bilanz 2011 angesammelt.
Eigentlich ist die Wohlfahrtseinrichtung als Unterstützungsverein für
die Trafikanten gedacht, nun droht vielleicht sogar der
Insolvenzrichter", warnen Ernst Gehring, Mitglied des Fachverbands
der Tabaktrafikanten und Bundesobmann des Verbandes der
Tabaktrafikanten Österreichs, und RfW-Bundesobmann Fritz Amann. "Die
Führungsfunktionäre der Wohlfahrtseinrichtung, allen voran
Bundesvorsitzender Peter Trinkl und Stellvertreterin Gabriele Karanz
sollten mit sofortiger Wirkung auch ihre Funktionen in der
Wirtschaftskammer zurücklegen."
Wirtschaftsbundmitglied Trinkl sei Bundesgremialobmann der
Trafikanten, Wirtschaftsbündlerin Gabriele Karanz stellvertretende
Bundesgremialobfrau und Landesgremialobfrau von Niederösterreich. Sie
sollten sich nicht nur aus dem Bundesgremium und aus den
Landesgremien "verabschieden", das gelte auch für im Rahmen der
Monopolverwaltung und des Solidaritätsfonds wahrgenommenen Agenden,
so Gehring und Amann. Gleichzeitig sollte es zu einer strikten
Trennung zwischen den Agenden der Interessensvertretung und der
Wohlfahrtseinrichtung kommen. "Eine Führung von Bundes- und
Landesgremien in Personalunion mit einer Kammerfunktion ist
unvereinbar", betonen Gehring und Amann. Sie verlangen auch, dass ein
unabhängiger Wirtschaftsprüfer und ein aus allen Fraktionen besetzter
Untersuchungsausschuss in der Kammer all jene Projekte und
ökonomischen Dispositionen überprüfen, die gemeinsam mit der
Wohlfahrtseinrichtung getätigt worden seien. "Von Interesse wird
dabei insbesondere sein, ob und wie Trinkl als langjähriger
Finanzreferent der Wirtschaftskammer Niederösterreich agiert hat", so
Gehring und Amann.
"Geht man von den uns bekannten Informationen aus, erlebt die
Interessenvertretung der Trafikanten gerade einen
"Wirtschaftsbund-Sumpf" der Sonderklasse. Angesammelt haben sich die
Verluste der Wohlfahrtseinrichtung offensichtlich durch das "System
Trinkl", das dieser über viele Jahre in Wohlfahrtseinrichtung und
Wirtschaftskammer etabliert hat", so Gehring und Amann.
Rückfragehinweis:
RfW - Bundesmedienreferat
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
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