- 15.07.2012, 13:24:52
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Schenk zu Heinisch-Hosek: BZÖ gegen gesetzliche Frauenquote
Frauenministerin soll Mindestlohn von 1500 Euro umsetzen
WIen (OTS) - "Das BZÖ ist gegen eine gesetzliche Frauenquote, da
jede Quote automatisch eine Diskriminierung und eine Herabwürdigung
der Frau bedeutet", meinte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina
Schenk zu den Äußerungen von Frauenministerin Heinisch-Hosek.
Die von Heinisch-Hosek angeführte Diskussion über eine Quote in
Vorstands- beziehungsweise Führungspositionen bringe den Frauen in
Österreich nicht wirklich etwas, da es dabei nur um eine Handvoll von
Frauen gehe, die von einer solchen Quote profitieren würden.
"Natürlich ist es begrüßenswert, wenn mehr Frauen in Top-Positionen
kommen, dies ist aber sicher nicht mit Zwang zu erreichen. Abgesehen
davon, liegen die wahren Probleme eines Großteils der
österreichischen Frauen sicherlich nicht in den Führungspositionen
der hier ansässigen Unternehmen, sondern vor allem bei den so
genannten typischen Frauenberufen. In diesen Sparten ist ein echter
gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro dringendst notwendig. Die
Ministerin soll nicht nur immer über einen solchen Mindestlohn reden,
sondern diesen auch in der Regierung durchsetzen", forderte Schenk.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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