• 11.07.2012, 13:28:35
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Pröll, Häupl und Niessl präsentierten Studie "Stadtregion+"

400.000 Einwohner mehr bis 2030

St. Pölten (OTS/NLK) - Das östliche Niederösterreich, das
nördliche Burgenland und die Bundeshauptstadt Wien bilden die
"Stadtregion+" und damit die wirtschaftlich stärkste Region
Österreichs und eine der dynamischsten Regionen Europas. Bis 2030
wird die Einwohnerzahl in dieser Region um 400.000 auf insgesamt drei
Millionen anwachsen. Damit verbunden sind auch Chancen und
Herausforderungen in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Mobilität
und Sicherung von Freiräumen. Um diesen Chancen und Herausforderungen
zu begegnen, haben die Länder Niederösterreich, Wien und Burgenland
die Planungsgemeinschaft Ost mit der Erstellung einer Studie
beauftragt, die heute im Rathaus Wien durch die Landeshauptleute Dr.
Erwin Pröll, Dr. Michael Häupl und Hans Niessl präsentiert wurde.

Landeshauptmann Pröll sah in der Studie die Dokumentation "des
gemeinsamen Willens, eine intensive Analyse anzustellen, um auf
sachlicher Grundlage voran zu gehen". Dabei gehe es darum, "die
Standortqualität auf der einen Seite und die Lebensqualität auf der
anderen Seite zu garantieren". Die Siedlungsentwicklung sei dabei
"eine zentrale Herausforderung", etwa wenn es darum gehe, die Orts-
und Stadtkerne mit neuem Leben zu erfüllen und die Naherholungsräume
entsprechend abzusichern. Als "wesentlichen Punkt" bezeichnete Pröll
auch die soziale Infrastruktur, besonders im Hinblick auf die
demographische Entwicklung.

Im Blick auf diese Herausforderungen habe die grenzüberschreitende
Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern eine besondere Bedeutung,
die Planungsgemeinschaft sei dabei ein "sehr funktionstüchtiges
Instrument", betonte Pröll. Weiters appellierte er auch, "im
Zusammenhang mit all diesen Problemfeldern nicht zu vergessen, dass
wir die peripheren Räume in ihrer Entwicklung nicht übersehen
dürfen". Darum brauche es auch "Strategien für Wachstumsmöglichkeiten
in den peripheren Räumen."

"Die Region wächst", stellte der Wiener Bürgermeister Häupl fest:
"Und zwar was die Bevölkerung, die Infrastruktur, aber auch den
Wirtschaftsbereich betrifft." Er sei "dankbar für die Kooperation",
die Studie biete nun "gesicherte Daten für künftige gemeinsame
Planungsarbeiten". So zeige die Entwicklung der Bevölkerungszahlen,
dass die Stadt Wien "früher als gedacht" die
Zwei-Millionen-Einwohner-Grenze erreichen werde, die analysierte
Region werde drei Millionen Einwohner haben.

"Wir müssen uns mit der Zukunft beschäftigen, um Erkenntnisse zu
gewinnen, welche Rahmenbedingungen wir schaffen müssen, um diese
Zukunft zu bewältigen", meinte Landeshauptmann Niessl. "Das
Schlüsselwort für die Zukunft heißt Kooperation", betonte Niessl die
"seit Jahrzehnten gute Zusammenarbeit in dieser Region".

Die "Stadtregion+" umfasst 205 niederösterreichische und 63
burgenländische Gemeinden sowie 23 Wiener Gemeindebezirke. Die heute
präsentierte Studie zeichnet ein übersichtliches Bild dieses
Agglomerationsraumes und gibt einen Überblick über Themenfelder wie
Größenverhältnisse der Stadtregion, demographische Entwicklungen,
statistische Daten, Planungskultur, Handlungsoptionen und
Zukunftsszenarien.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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