- 09.07.2012, 12:46:51
- /
- OTS0107 OTW0107
Teilzeit - Heinisch-Hosek will Familien Geld und Rechte wegnehmen
Familienpolitik muss sich der ÖAAB wirklich nicht von der SPÖ erklären lassen.
Wien (OTS) - "Wenn sich die Familien auf Heinisch-Hosek verlassen,
dann sind sie verlassen. Eine Umsetzung der Pläne von Heinisch-Hosek
würde bedeuten, dass die Familien jährlich um viele Millionen Euro
weniger zur Verfügung haben. Wenn die SPÖ das will, dann soll sie es
ehrlich sagen. Die Frauenministerin will Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern, die Kinder haben, Rechte wegnehmen. Die Rechte, auf
die es Heinisch-Hosek abgesehen hat, reichen vom Recht auf
Teilzeit-Arbeit bis zum Recht, Geld in Kinderbetreuung zu
investieren, ohne dafür auch noch Steuern zahlen zu müssen.
Heinisch-Hosek will berufstätigen Eltern ihre Entscheidungsfreiheit
wegnehmen. Wir hingegen wollen nicht weniger Freiheit, sondern mehr",
so ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl.
"Der ÖAAB hat schon bisher viel für die Familien durchgesetzt. Dazu
gehören auch das Recht auf Teilzeit-Arbeit und die Absetzbarkeit von
Kinderbetreuungs-Kosten. Teilzeit-Arbeit auf Zeit hilft bei der
Vereinbarkeit. Der ÖAAB mit Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner an der
Spitze wird auch in Zukunft viel durchsetzen. Denn damit
Vereinbarkeit gelingt, braucht es nicht weniger
Arbeitszeit-Flexibilität, sondern mehr. Und die steuerliche
Berücksichtigung von Kindern ist in Österreich weit unterentwickelt.
Außerdem brauchen Kinder mehr Väter-Beteiligung, etwa durch die
Möglichkeit, dass Eltern unmittelbar nach der Geburt eines Kindes
Kinderbetreuungsgeld-Monate parallel in Anspruch nehmen. Dafür
arbeiten wir vom ÖAAB. Familienpolitik müssen wir uns wirklich nicht
von der SPÖ erklären lassen", so Mandl.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Generalsekretariat Albrecht Oppitz Presse Tel.: +43(0)676 322 98 49, Fax: +43(1)40 141 229 mailto:[email protected] www.oeaab.com
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAB






