- 06.07.2012, 11:19:34
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Mitterlehner/Bures: 62 Millionen Euro unterstützen Spitzenforschung in COMET-Zentren
Evaluierung zeigt Erfolg von drei K2-Kompetenzzentren - Innovations- und Wirtschaftsministerium geben Investitionen des Bundes für zweite Periode frei
Wien (OTS) - Internationale Spitzenforschung auf höchstem Niveau
ist das Ziel der K2-Kompetenzzentren, die aus dem COMET-Programm
gefördert werden. Die drei ersten K2-Zentren, "K2 Mobility" (Graz),
"ACCM" (Linz) und "MPPE" (Leoben) wurden nun der nach fünf Jahren
vorgesehenen Zwischenüberprüfung unterzogen: Dabei erhielten alle
drei Zentren eine positive Beurteilung und können ihre Arbeit in der
zweiten "Halbzeit" fortsetzen. Innovationsministerin Doris Bures und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner stellen für diese zweite
Fünfjahresperiode über 62 Millionen Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit
Landesmitteln sowie den Beiträgen der beteiligten Unternehmen
verfügen die drei Zentren bis zum Jahr 2017 über ein Budget von 192
Millionen Euro. Das sind rund zehn Prozent mehr als in der ersten
Fünfjahresperiode.
"Wir freuen uns über die gute Zwischenevaluierung und darüber,
dass die Zentren ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen können", so
Innovationsministerin Doris Bures. "Die Kompetenzzentren, die wir mit
dem COMET-Programm ins Leben gerufen haben, sind einzigartig. Sie
sind Public-Private-Partnerships im besten Sinne. Mit den
Kompetenzzentren haben wir eine neue Kultur in der Zusammenarbeit
zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen
etabliert", so Bures.
"Unsere Investitionen haben sich gelohnt und werten den Standort
Österreich auf", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
"An den drei Zentren haben über 300 Forscherinnen und Forscher
insgesamt 1.200 wissenschaftliche Publikationen und 50 Patente
hervorgebracht", so Mitterlehner zur Bilanz nach fünf Jahren. "COMET
ist das Flaggschiff der Forschungsförderung in Österreich. Mit dem
Programm bündeln wir vorhandene Kompetenzen, bauen diese weiter aus
und stärken den Technologietransfer. Sowohl bei den
wissenschaftlichen als auch bei den wirtschaftlichen Ergebnissen gibt
es eine klare Output-Orientierung", so Mitterlehner.
Die Schwerpunkte und Erfolge der verlängerten K2-Zentren
Das Fünfjahres-Zeugnis für die drei Zentren kann sich sehen
lassen: Am K2-Zentrum Mobility in Graz wurden beispielsweise
Simulationen und Modelle für Hybridfahrzeuge und Kunststoffteile
entwickelt und die Software elektronischer Steuergeräte verbessert.
Das auf Mechatronik spezialisierte K2-Zentrum ACCM in Linz hat unter
anderem an Grundlagen für zukünftige Hochgeschwindigkeits-Funkchips
und berührungslosen Messverfahren gearbeitet. Am MPPE, dem Zentrum
für Materialforschung in Leoben, wurde an der Reduktion von
Verschleiß und Schäden von Schienen und Schienenfahrzeugen
gearbeitet, neue Hartmetallwerkzeuge für die Stahlbearbeitung
entwickelt und Fortschritte bei der Integration keramischer
Komponenten für Leiterplatten erzielt. Insgesamt sind an den drei
Kompetenzzentren 150 Unternehmen und 130 Hochschulen und
Forschungsinstitute beteiligt, rund ein Viertel von ihnen aus dem
Ausland. K2-Zentren sollen sich als wesentliche Träger von
Spitzenforschung mit einer langfristigen Perspektive etablieren. Die
Förderlaufzeit beträgt zehn Jahre. Nach fünf Jahren werden die
bisherigen Leistungen einer Zwischenevaluierung unterzogen. Liefert
diese ein negatives Ergebnis, verlieren die Zentren ihren Anspruch
auf weitere Förderung.
Aus dem COMET-Programm werden derzeit insgesamt fünf K2-Zentren,
16 K1-Zentren und 25 so genannte K-Projekte unterstützt. K2-Zentren
stellen die Top-Liga der ambitioniertesten Zentren dar. Das Programm
wird vom Innovations- und vom Wirtschaftsministerium finanziert und
von der Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt. Auch die
Bundesländer und die an den Zentren beteiligten Unternehmen leisten
erhebliche Beiträge. Insgesamt umfasst das COMET-Programm ein
Gesamtvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro.
Details zum COMET-Programm unter www.ffg.at/comet
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Pressesprecher des Bundesministers: Mag. Volker Hollenstein Tel.: +43 (01) 71100-5193 Mobil: +43 664 501 31 58 mailto:[email protected] Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121 mailto:[email protected] Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG Mag.(FH) Gerlinde Tuscher, Pressesprecherin Tel.: +43 (0) 5 7755 6010 Mobil: +43 664 85 69 028 mailto:[email protected]
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