• 05.07.2012, 10:08:54
  • /
  • OTS0051 OTW0051

Mitterlehner: Innovationslust der Unternehmen auch in Krisenjahren auf hohem Niveau

Mehr als jedes zweite Unternehmen ist laut Statistik Austria innovationsaktiv - Immer mehr Firmen vernetzen sich, um gemeinsam neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln

Wien (OTS/BMWFJ) - "Österreichs Unternehmen haben trotz der
internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise ihre
Innovationsaktivität nicht reduziert, sondern diese auf hohem Niveau
gehalten. So lassen sich Krisen nachhaltig überwinden", sagt
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner mit Blick auf die heute von
der Statistik Austria veröffentlichte Europäische Innovationserhebung
("CIS 2010"). Demnach haben rund 57 Prozent der österreichischen
Unternehmen im Zeitraum 2008 bis 2010 Innovationsaktivitäten gesetzt.
"Der konstant starke Fokus auf Innovation, Forschung und Entwicklung
trägt mit dazu bei, dass Österreich heuer das zwölfte Jahr in Folge
stärker wächst als die Eurozone und bei der Beschäftigung zu den
besten Ländern Europas zählt", betont Mitterlehner. Im Detail zeigt
sich, dass 21 Prozent der österreichischen Unternehmen von 2008 bis
2010 zumindest eine Marktneuheit eingeführt haben. Sieben Prozent
hatten sogar eine Weltneuheit unter ihren Produkten.

Der Anteil der Innovationsausgaben an den krisenbedingt gesunkenen
Gesamtumsätzen blieb im untersuchten Zeitraum stabil. Um die privaten
Innovationsausgaben zu forcieren, setzt Mitterlehner neben dem
erweiterten Förder-Portfolio der Forschungsförderungsgesellschaft FFG
und der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) auf die erst im
Vorjahr auf zehn Prozent erhöhte Forschungsprämie sowie den 2012
erweiterten Steuerbonus für Auftragsforschung, was gerade Klein- und
Mittelbetrieben nützt.

Besonders positiv ist, dass der Anteil der Unternehmen, die
Innovationskooperationen eingehen, von 38,7 auf 51 Prozent
angestiegen ist. "Unsere Programme werden gut angenommen und
unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen beim
Ausschöpfen ihres Innovationspotenzials und dem Entwickeln neuer
Produkte und Dienstleistungen", so Mitterlehner. Das
Wirtschaftsministerium setzt zum Ausbau von F&E-Kooperationen neben
den COMET-Kompetenzzentren und Christian Doppler Labors insbesondere
auf Förderinitiativen wie COIN (Cooperation and Innovation) sowie
PROtrans (Förderung von Personal-, Beratungs-, Studien-, und
Betriebskosten für Kooperationsprojekte über die aws). "Dazu kommt
der erfolgreiche Innovationsscheck, der das Interesse für Forschung,
Technologie und Innovation bei KMU weckt und erste Kooperationen mit
Forschungsinstituten ermöglicht", sagt Mitterlehner.

Über die Europäische Innovationserhebung (CIS 2010)

Die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von der Statistik Austria
durchgeführte Innovationserhebung ermittelt in Zwei-Jahres-Abständen
standardisierte Innovationsindikatoren im Unternehmenssektor. Ziel
ist die Gewinnung von international vergleichbaren Daten über die
Innovationsaktivitäten und das Innovationsverhalten österreichischer
Unternehmen. Die Erhebung wird in allen Mitgliedstaaten der EU mit
einer einheitlichen statistischen Methodik durchgeführt, um die
Vergleichbarkeit der Daten in später folgenden Rankings zu
ermöglichen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel