• 03.07.2012, 14:51:26
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Bures trifft Bürgerinitiative zu Informationsgespräch über Lärmschutz an der A8

Ministerin verspricht volle Transparenz bei Lärmmessungen - Einhaltung der geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen soll streng überwacht werden

Wien (OTS/BMVIT) - Verkehrsministerin Doris Bures hat am Dienstag
die Bürgerinitiative "Schutzgemeinschaft Lebensraum A8" zu einem
Informationsgespräch getroffen. Aus Oberösterreich kam eine
11-köpfige Delegation, um mit der Ministerin Möglichkeiten zu
erörtern, wie man die Anrainer der A8 im Abschnitt
Meggenhofen-Weibern wirksam vor Lärm schützen kann. Bures: "Ich nehme
die Anliegen der Anrainerinnen und Anrainer sehr ernst. Verkehrslärm
ist eine Belastung. Deshalb gelten für ganz Österreich verbindliche,
einheitliche und strenge Standards." Die Verkehrsministerin ging auf
die Befürchtung ein, wonach die tatsächliche Lärmbelastung höher sei
als die derzeitigen Berechnungen. Dem will die Ministerin durch
exakte Lärmmessungen nach Fertigstellung der Sanierung begegnen: "Es
wird hier volle Transparenz geben", versichert Bures. Sollte es
tatsächlich zu erhöhten Lärmwerten kommen, werde es zusätzlichen
Schutz für die betroffenen AnrainerInnen geben. ****

Ganz wesentlich für den Schutz der AnrainerInnen ist aus Sicht des
Verkehrsministeriums die Einhaltung der geltenden
Geschwindigkeitsbeschränkungen - Lkws dürfen im betroffenen Abschnitt
zwischen 22 und 5 Uhr nur 60 km/h fahren. "Hier werden wir durch die
Installation einer Front-Radarkette für die Einhaltung der
Vorschriften sorgen", versprach Bures. Auch die Einrichtung einer
dauerhaften Section Control sei kein Tabu - allerdings sei dies
gesetzlich erst nach Fertigstellung der Bauarbeiten und nach exakten
Lärmmessungen möglich.

Außerdem spricht sich Bures für eine zeitliche Ausweitung der
Geschwindigkeitsbeschränkung für Lkws in den Nachtstunden aus.
Demnach soll das 60-km/h-Limit von 22 Uhr bis 6 Uhr früh gelten
(derzeit bis 5 Uhr früh), und zwar auf dem Abschnitt der A8 von Pichl
bis Ried. Voraussetzung dafür sei die explizite Unterstützung dieser
Maßnahme durch den oberösterreichischen Landtag bzw. die
Landesregierung und die Vorlage der erforderlichen Lärmgutachten
durch das Land. Wenn dieses Gutachten rasch vorgelegt werde, könne
man schon im Herbst das erweiterte Tempolimit verordnen. An
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will sich Bures mit dem Ersuchen
wenden, dass die Exekutive die Geschwindigkeitskontrollen auf der A 8
verschärft. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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