• 02.07.2012, 17:58:22
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Weniger CO2 durch Betonstraßen

Internationale Studie belegt bis zu sechs Prozent weniger Kraftstoffverbrauch

Wien (OTS) - Europas Straßenverkehr verursacht rund ein Fünftel
der gesamten Kohlendioxid-Emissionen, einen großen Anteil daran hat
der Schwerverkehr. Vorrangiges Ziel der EU ist es die Emissionen zu
senken. Weltweit durchgeführte Studien belegen nun, dass bei
Konstruktion und Bau von Straßen Potential zur CO2-Reduktion mit
Adhoc-Wirkung vorhanden ist. Dafür wurden Forschungsarbeiten aus
Kanada, Großbritannien, Schweden, Japan und den USA von Eupave
(European Concrete Paving Association) zusammengefasst und
ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen dazu eine Einsparung von
Kraftstoff für den Schwerverkehr auf Betonstraßen von bis zu sechs
Prozent auf.

Nachhaltige Straßeninfrastruktur

Moderne Betonstraßen punkten mit positiven Eigenschaften wie
Festigkeit, Lastverteilung, Griffigkeit, Helligkeit, Verschleiß- und
Verformungswiderstand sowie einer Langlebigkeit von rund 40 Jahren
und einer besonderen Wirtschaftlichkeit. DI Felix Friembichler,
Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie:
"Die Langlebigkeit, Haltbarkeit und geringen Instandhaltungsmaßnahmen
von Betonstraßen sind seit langem bekannt. Neueste Studienergebnisse
zeigen uns nun weitere erfreuliche Eigenschaften auf, die zur
CO2-Reduktion beitragen."

Weniger Kraftstoffverbrauch für LKWs

Alle durchgeführten Studien und Forschungsarbeiten den
Schwerlastverkehr betreffend zeigen im Vergleich Beton- zu
Asphaltdecken einen rund ein bis sechs Prozent geringeren
Kraftstoffbedarf auf. Geprüft wurden beeinflussende Parameter wie der
Straßendeckentyp, insbesondere die Starrheit der Oberfläche. "Die
nicht verformbaren Betondecken verkleinern den Rollwiderstand und
bewirken so einen Einsparungseffekt", erklärt Friembichler. Damit
werde ein nicht unerheblicher Beitrag zu den Bemühungen zur
Erreichung der Klimaziele geleistet. "Allerdings haben diese Studien
nur die Einsparungen für LKWs berechnet, natürlich ist auch für PKWs
ein großes Potential vorhanden", so Friembichler weiter.

Lichtreflexion, die an der Oberfläche kühlt

Beton hat ein deutlich höheres Reflexionsvermögen als Asphalt.
Aufgrund dieser Eigenschaft können die Oberflächentemperaturen und
damit die Temperaturen des gesamten Umfeldes in den Sommermonaten
reduziert werden.

Infos unter: www.zement.at

Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Zementindustrie, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien Kommunikationsberatung GmbH
Tel.: +43 1 904 21 55-0,
mailto:[email protected]

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