- 02.07.2012, 11:38:02
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VP-Leeb ad Oxonitsch: Vertuschungsversuch von Mitarbeiterin der MA 11 darf nicht ohne Konsequenzen bleiben
Wien (OTS) - Als skandalös bezeichnete heute ÖVP Gemeinderätin
Isabella Leeb den Vertuschungsversuch einer Mitarbeiterin der MA 11,
die, so heutige Medienberichte, verhindern wollte, dass kritische
Passagen über den Umgang mit Pflegekindern Eingang in den Bericht der
Heimhistorikerkommission zur Aufklärung der Vorgänge in Wiens
Kinderheimen finden. "Es scheint ganz so, als versuche die MA 11 auch
weiterhin Fakten unter den Tisch zu kehren und sei nicht wirklich an
einer Aufarbeitung interessiert. Das Vorgehen der Mitarbeiterin, so
Leeb, sei unentschuldbar. "Dass Oxonitsch auf eine lückelose
Darstellung im Historikerbericht bestanden hat, war allerdings nur
das Mindeste, was vom zuständigen Stadtrat zu tun war!"
Nach dem bereits bekannten Vorwurf, dass man der
Wilhelminenberg-Kommission unter Leitung von Barbara Helige Einsicht
in Personalakten verwehrt, lässt der nun bekannt gewordene Vorfall
hinter all diesen Aktionen ein System vermuten - das in sich
geschlossene System der MA 11 hat offensichtlich nichts aus seiner
Vergangenheit gelernt. "Statt sich zu öffnen und die Schatten der
Vergangenheit konsequent und lückenlos aufzuarbeiten, wird versucht,
die Vertuschung fortzusetzen", so Leeb, die den zuständigen Stadtrat
Christian Oxonitsch auffordert, den Vorfall zum Anlass zu nehmen und
aus dem Fall die richtigen, wenn notwendig auch personellen,
Konsequenzen zu ziehen. "Es bleibt der Verdacht, dass eventuell
weitere nicht erwünschte Passagen nie Eingang in den Bericht fanden -
etwa um mutmaßliche Täter zu schützen, die vielleicht heute noch im
Einsatz sind".
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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