• 27.06.2012, 14:23:21
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Bures zu Donauraumstrategie: Mobilität und Wirtschaft in Donauregion stärken

Ziele: Ausbau umweltfreundlicher Schiene und Wasserstraße - Verdoppelung des Donau-Güterverkehrs

Wien (OTS/SK) - Die Donauregion ist mit über 100 Millionen
Einwohnern und 14 Ländern - davon acht EU-Mitgliedsstaaten - ein
bedeutender Wirtschaftsraum in Europa. Das betonte
Infrastrukturministerin Doris Bures heute, Mittwoch, bei einer
Pressekonferenz zur EU-Initiative "Donauraumstrategie", bei der auch
EU-Kommissar Hahn, Wiens Bürgermeister Michael Häupl und ÖBB-Chef
Christian Kern teilnahmen. Ziel der Strategie sei es, "Wohlstand und
Lebensqualität in allen Ländern der Region zu erhöhen", sagte Bures.
Dazu sei es notwendig, Wirtschaft und Mobilität - insbesondere die
Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger - im Donauraum zu stärken.
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Der Schwerpunkt der Ministerin liegt dabei in der Verbesserung der
Mobilität, "vor allem unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit". Der
Ausbau der Schiene, insbesondere des Donau-Korridors, aber auch eine
verbesserte Schiffbarmachung der Donau habe hier oberste Priorität,
unterstrich Bures. "Die Wasserstraße ist eine der
umweltfreundlichsten Verkehrsträger überhaupt." Ziel sei es daher,
die Kapazitäten der Wasserstraße Donau zu erhöhen. "Wir wollen mehr
Güter auf die Donau bringen und den Gütertransport mittelfristig auf
22 Tonnen erhöhen." Dafür investiert Österreich kräftig in den Ausbau
der Wasserstraße und dazugehörige Projekte. Zehn Millionen Euro
stellt das BMVIT allein für die Erhaltung der Fahrrinnen auf dem
österreichischen Donauabschnitt zur Verfügung. "Dadurch ist die Donau
an durchschnittlich 359 Tagen im Jahr verfügbar", erläuterte die
Ministerin.

Zudem werde in den Ausbau von Häfen sowie in Forschung und
Entwicklung etwa in modernen Schiffsbau investiert. Derzeit laufe
außerdem ein flussbauliches EU-Projekt, das zum Ziel hat, die
Austrocknung der Ökosysteme rund um die Donau zu verhindern und
gleichzeitig die Aufrechterhaltung der Schifffahrt zu garantieren -
ein weiteres "Vorzeigeprojekt in Europa", bei dem Österreichs
Know-how und Expertise zum Einsatz komme, so Bures.
Für die Ministerin liegt die Zukunft der Mobilität klar in einer
optimalen Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger. "Daran arbeiten
wir mit Erfolg - etwa durch den Bau von multimodalen Verkehrsknoten
in Linz, Enns, Krems oder Wien". Schiene und Wasserstraße komme bei
der Intermodalität von Verkehrsträgern im Donauraum eine besondere
Bedeutung zu.

Dem zuständigen EU-Kommissar Hahn, der sich derzeit auf Tour durch
die Donauländer befindet, um sich ein Bild vom Fortschritt der
transnationalen Kooperationen zu machen, sicherte die
Infrastrukturministerin ihre Unterstützung zu: "Österreich wird
weiterhin mit vollem Einsatz für die Stärkung dieser wichtigen Region
eintreten." (Schluss) sc/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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