- 20.06.2012, 12:30:42
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BZÖ-Schenk gegen verpflichtende Frauenförderpläne
Betriebe brauchen auch keine gut gemeinten Tipps von Heinisch-Hosek
Wien (OTS) - "Mit Verpflichtungen, Strafen und Sanktionen wird
Frauenministerin Heinisch-Hosek keine Verbesserungen im Bereich der
Gleichberechtigung in der Arbeitswelt erreichen. Unternehmen dazu zu
verpflichten, Förderpläne in ihren Betrieben zu verankern, ist
hanebüchen. Viel wichtiger wäre einmal das Klischee vom typischen
Frauenberuf, als "sozial schlecht bezahlt und belächelt" aufzubrechen
und die weit aufklaffende Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern
zu verringern", forderte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina
Schenk. "Die Betriebe brauchen auch keine gut gemeinten Tipps von der
Frauenministerin in Form eines neuen Leitfadens", so Schenk.
"Auf die wirklich notwendigen Bausteine in der Frauenpolitik legt
Heinisch-Hosek keinen großen Wert. Wenn nämlich der Frauenministerin
die Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt ein echtes Anliegen
wäre, dann müsste sie sich für einen gesetzlichen Mindestlohn in der
Höhe von 1.500 Euro brutto einsetzen. Ebenso muss an einer
Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gearbeitet
werden. Dafür wäre die Schaffung von flächendeckenden und
kostengünstigen Kinderbetreuungsangeboten notwendig. Das wären echte
Ansätze für eine gerechte und zukunftstaugliche
Gleichbehandlungspolitik", betonte Schenk.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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