- 20.06.2012, 12:17:16
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Großruck: Wirtschaftliche und politische Lebensbedingungen in Heimatländern von Flüchtlingen verbessern!
ÖVP-Menschenrechtssprecher dankt scheidendem Vorsitzenden des Menschenrechtsbeirates Wielinger für objektive hervorragende Arbeit
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Gedanke hinter dem heutigen
Weltflüchtlingstag sollte sein, gemeinsam alles daran zu setzen, die
wirtschaftlichen, politischen und damit auch humanitären
Lebensbedingungen in den Heimatländern der Flüchtlinge zu verbessern,
sodass niemand mehr aus seinem Heimatland flüchten muss. Das erklärte
ÖVP-Menschenrechtssprecher Abg. Wolfgang Großruck heute, Mittwoch, am
Rande der Sitzung des Menschenrechtsausschusses.
"Wir können und dürfen uns nicht damit abfinden, dass weltweit rund
42,5 Millionen Menschen auf der Flucht sind", fuhr Großruck fort.
Daher gelte es, bei den Gründen für die Flucht aus dem Herkunftsland
anzusetzen. "Je besser die Lebensbedingungen in den Ländern Asiens
und Afrikas sind, desto weniger Flucht und Migration wird es geben.
Daher sind Entwicklungszusammenarbeit, gemeinsamer Klimaschutz,
multilaterale Wirtschaftshilfe, Friedenssicherung und
Rechtsstaatlichkeit so wichtig."
Der Flüchtlingsschutz sei Österreich traditionell sehr wichtig,
betonte Großruck. "Bei der heute im Menschenrechtsausschuss
anwesenden Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ist diese sensible
Thematik in guten Händen", bezog sich der ÖVP-Abgeordnete auf eine
aktuelle Aussprache mit der Ministerin in der Ausschusssitzung. Seit
1945 habe Österreich etwa zwei Millionen Vertriebene und
schutzbedürftige Menschen aufgenommen und ihnen Zuflucht gewährt. Das
setze sich bis zum heutigen Tag fort: Seit 2001 zählt Österreich zu
den Top 5 der EU-Mitgliedstaaten mit den meisten Asylanträgen pro
Kopf. ""Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber jenen Menschen
wahr, die in ihrer Heimat um ihr Leben und ihre Gesundheit fürchten
müssen. Für diese Menschen sind wir auch in Zukunft da."
Österreich habe ein gutes, international beachtetes Asylsystem
geschaffen und arbeite beständig daran, dieses weiter zu verbessern,
verwies Großruck auf eine Vielzahl von Gesetzesbeschlüssen in diesem
Bereich. "Dass wir für jene da sind, die unserer Hilfe und unseres
Schutzes auch wirklich bedürfen, ist uns ein Anliegen."
In der heutigen Sitzung des Menschenrechtsausschusses hat sich
Univ.Prof. Dr. Gerhard Wielinger, Vorsitzender des
Menschenrechtsbeirates, von den Abgeordneten verabschiedet, nachdem
der Menschenrechtsbeirat aufgelöst und seine Agenden in die
Kompetenzen der Volksanwaltschaft übergeführt werden.
Großruck dankte Wielinger ausdrücklich für dessen kompetente, stets
objektive und einfühlsame Arbeit. "Der Menschenrechtsbeirat hat unter
der Führung von Dr. Wielinger mit dem Innenministerium und dem
Menschenrechtsausschuss hervorragend zusammengearbeitet. Wie
Wielinger heute bestätigte, hat das Innenministerium die Empfehlungen
des Beirates immer erfüllt. Nun wünschen wir Dr. Wielinger alles Gute
für seinen weiteren Weg."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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