- 18.06.2012, 12:25:11
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"Report" am 19. Juni: Euro - Tage der Entscheidung
Wien (OTS) - Gabi Waldner präsentiert im "Report" am Dienstag, dem
19. Juni 2012, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Euro: Tage der Entscheidung
Die Eurokrise ist kaum in den Griff zu bekommen. Kaum gibt es eine
Atempause für Spanien, gerät Italien wieder tiefer in die Krise. Die
Wirtschaft bricht ein, die Schulden drücken stärker, Roms Reformkurs
wird angezweifelt. Die griechische Tragödie nimmt ungebremst ihren
Lauf. Ist das Ende nahe? Geht es nach Christine Lagarde, steht die
Euro-Zone kurz vor dem Aus. Die IWF-Chefin gibt den Rettern keine
drei Monate mehr. Ökonomen warnen eindringlich vor einem Stopp der
Griechenland-Hilfen. Bei einem Kollaps des Landes würden viele
Anleger in Panik geraten und einen Run auf die Banken in Portugal,
Spanien und Italien auslösen. Die Zeit drängt. Jetzt hängt alles an
der Entschlossenheit der Verantwortlichen in der Euro-Zone. Ernst
Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten über die Tage der
Entscheidung für den Euro.
FPÖ: Wie mächtig sind die Burschenschafter?
Die Stiftungsaffäre um den Dritten Nationalratspräsidenten Martin
Graf schadet der FPÖ bei Wählern und in Umfragen, Parteichef Strache
hält trotzdem zu Graf, einem prominenten "Alten Herrn" der weit
rechten Verbindung Olympia. Muss er das wegen der Macht der
Burschenschafter - jeder dritte Nationalratsabgeordnete zählt sich
dazu - in der FPÖ? Allerdings zeigt sich auch unter den
Waffenstudenten Unmut. Wie groß ist die sogenannte Nibelungentreue
unter den Burschenschaftern und wie mächtig sind sie? Ein Bericht von
Sigrid Smejkal.
Unruhe in der Akademie
In der altehrwürdigen Österreichischen Akademie der Wissenschaften
herrscht Unruhe: Weltbekannte Wissenschaftlerinnen wie die
Biochemikerin Renée Schroeder haben die Akademie verlassen, sie und
andere beklagen die Vorherrschaft älterer Honoratioren, vor allem aus
den Geisteswissenschaften. In Forschung und Verwaltung beschäftigt
die Akademie rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, doch sind
ihre Schwerpunkte und Strukturen - ein hierarchisches Gebilde von
"wirklichen Mitgliedern" neben "korrespondierenden" oder
Ehrenmitgliedern - noch zeitgemäß? Martina Schmidt berichtet.
Bundesheer: Sprung vorwärts?
Verteidigungsminister Norbert Darabos betreibt einen grundlegenden
Umbau des österreichischen Bundesheeres, setzt auf Spezialisten statt
Präsenzdiener, lässt Drohnen kaufen statt schwerer Panzer, und
einzelne Einheiten sollen seine umstrittenen Berufsheer-Pläne
ausprobieren. All diese tiefgreifenden Veränderungen geschehen
allerdings ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept, die
Verteidigungsdoktrin ist mehr als zehn Jahre alt - kann so der
geplante Sprung vorwärts gelingen? Martin Pusch analysiert.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at
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