• 13.06.2012, 14:26:15
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Singer und Fuhrmann: Baukultur und Stadtentwicklung können Zusammenleben der Generationen positiv beeinflussen

ÖVP-Bautensprecher und ÖVP-Kultursprecherin zum 2. Österreichischen Baukulturreport

Wien, 13. Juni 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "Bei neuen öffentlichen Bauten
muss es in Zukunft ein Umdenken in der Bewertung weg von den
tatsächlichen Errichtungskosten hin zu Lebenszykluskosten geben",
sagte ÖVP-Bautensprecher Johann Singer heute, Mittwoch, anlässlich
der parlamentarischen Debatte des 2. Österreichischen
Baukulturreport.

Der Aspekt "Bürgernähe" im diesjährigen Report beschäftige sich vor
allem mit der Bauverwaltung auf kommunaler Ebene. Baukultur beruhe
neben der Administration auch in hohem Maße auch Gesprächskultur und
der Schaffung von gegenseitigem Verständnis. "Bauliche Maßnahmen
schaffen zumeist nachhaltige Veränderungen, womit Baukultur auch zu
einer Generationenfrage wird", so ÖVP-Kultursprecherin Silvia
Fuhrmann. Gerade deshalb müsse man ein breites Verständnis für das
eigene Lebensumfeld schaffen. "Baukultur dürfe nicht alleine ein
Thema für Architekten und Ziviltechniker sein, sondern müsse ein
Thema für alle Generationen sein", so Fuhrmann weiter, die sich für
bewusstseinsbildende Thementage in Schulen aussprach.

Unter dem Schlagwort Zukunftsfähigkeit beleuchte der Bericht vor
allem die Optimierung im Bereich der thermischen Sanierung von
Wohngebäuden, wobei das größte Potential hier bei Ein- und
Zweifamilienhäusern gesehen würde. "Zur Steigerung der ökologischen
Effizienz müsse man prüfen, entsprechende Förderungen auch auf
Mietwohnungen auszudehnen", so Singer weiter.

Unter dem Schlagwort Kompetenz befasse sich der Report mit dem Bau
von Schulen als besonderes Beispiel für eine zentrale öffentliche
Bauaufgabe auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Des Weiteren gehe
es hier auch um die Verankerung der Baukultur auf kommunaler Ebene.
Empfohlen werde hier eine interkommunale Bauverwaltung, die größere
Planungsabschnitte und so eine höhere Homogenität ermögliche. Ein
Vorzeigeprojekt sei hier die gemeinsame Baurechtsverwaltung von 12
Vorarlberger Gemeinden als Region "Vorderland", die insgesamt 30.000
Menschen beherberge. "Baukultur und Baurechtsverwaltung ist in hohem
Maße auch Bedarfsmanagement insbesondere im Bereich des Wohnbaus", so
Singer abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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