- 13.06.2012, 11:43:39
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Zusammen sind wir stärker - BMF und BMI ziehen positive Bilanz
Schlagkraft und Kontrolldruck gemeinsam erhöhen
Wien (OTS) - "Die Zusammenarbeit zwischen BMF und BMI ist eine
Erfolgsgeschichte", das erklärten Finanzministerin Dr. Maria Fekter
und Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner im Rahmen einer
Pressekonferenz am 13. Juni 2012.
"Gerade in Zeiten der Konsolidierung, in der wir alle den Gürtel
enger schnallen müssen, gilt es, Synergien effektiv und intensiv zu
nutzen", waren sich die beiden Ministerinnen einig. Die
Zusammenarbeit zwischen der Exekutive und den
Betrugsbekämpfungseinheiten der Steuer- und Zollverwaltung
funktioniere schon jetzt auf Zuruf, solle aber in Zukunft weiter
professionalisiert werden. "Hinter jeder kriminellen Struktur ist
meistens auch ein finanzielles Delikt", betonte Finanzministerin
Fekter die Notwendigkeit der ressortübergreifenden Zusammenarbeit.
Diese betrifft neben der gemeinsamen Aus- und Weiterbildung der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem auch den gemeinsamen Kampf
gegen die organisierte Kriminalität in Form von koordinierten
Einsätzen bei Sonderkommandos und gezielten Schwerpunktaktionen.
Die Erfolge können sich sehen lassen. "Die Steuerfahndung, die eng
mit dem Bundeskriminalamt zusammenarbeitet, konnte beispielsweise im
ersten Halbjahr 2012 bereits ein Mehrergebnis von 91 Mio. erzielen",
berichtete Fekter. Gemeinsame Projekte sind darüber hinaus der Kampf
gegen das illegale Glücksspiel, Geldwäsche, Korruption und die
Bekämpfung der Schlepperkriminalität sowie verstärkte
NoVA-Kontrollen. "Mit Röntgenaugen können wir die Dinge genau unter
die Lupe nehmen", freute sich Mikl-Leitner über den Einsatz von Scan-
und Röntgenfahrzeugen des Finanzministeriums. Hervorgehoben wurde
insbesondere die hervorragende Arbeit der seit Jänner 2011
existierenden Finanzpolizei: "Die Schaffung der Finanzpolizei war ein
wichtiger Schritt für mehr Vertrauen und Fairness", so die
Finanzministerin. "Denn Österreich darf nicht zum Tummelplatz für
Kriminelle werden", zeigten sich sowohl Fekter als auch Mikl-Leitner
überzeugt.
"Die generalpräventive Wirkung unserer Einheiten zeigt bereits
Ergebnisse. Die Räder greifen gut ineinander. Die gezielte
Betrugsbekämpfung ist uns beiden ein zentrales Anliegen, denn sie
verhindert Wettbewerbsverzerrungen und Schaden für die Wirtschaft
sowie jeden einzelnen ehrlichen Steuerzahler. Durch unsere aktive
Zusammenarbeit schaffen wir mehr Gerechtigkeit, mehr
Chancengleichheit und mehr Schutz für die Österreicherinnen und
Österreicher", schloss Fekter.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Tel.: (++43-1) 514 33 - 500 004
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