• 12.06.2012, 11:31:42
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Sonderausstellung Windenergie

Don Quijote "Wind - Wogen - Wirken" auf der Burg Hochosterwitz bringt Windenergie und Kunst zusammen und die Windkraft nach Kärnten

Launsdorf (OTS) - Erstmals wird die Windenergie im Mittelpunkt
einer Kunstaustellung auf der Burg Hochosterwitz stehen. Burgherr
Karl Khevenhüller-Metsch, Landesrätin Dr. Beate Prettner und
Bürgermeister Konrad Seunig eröffneten die Ausstellung gestern Abend
auf der Burg.

Die Sonderausstellung Don Quijote "Wind - Wogen - Wirken" zeigt Werke
von den Künstlern Rafael Ramíres Máro, Erwin C. Klinzer und Antonio
Maro. Thematisch wird die künstlerische Auseinandersetzung mit dem
Thema Windenergie ins Zentrum gerückt.
"Eigentlich sollte es eine kritische Kontroverse über die Windkraft
werden. Der Windenergie begeisterte Máro sollte in die künstlerische
Auseinandersetzung mit dem Windenergie kritschen Klinzer treten. Bei
der Entwicklung der Ausstellung und durch die intensive Beschäftigung
mit der Thematik änderte sich die Ausgangssituation und die
Begeisterung für die Windenergie sprang auch auf Klinzer über",
berichtete Khevenhüller-Metsch und führte weiter aus: "Dadurch
entspricht die Ausstellung noch mehr meiner Überzeugung und meinem
Wunsch, die moderne Nutzung der Windenergie auch nach Kärnten zu
bringen."
Um das Thema Windenergie noch prominenter in der Ausstellung
darzustellen, errichtete Khevenhüller zwei Kleinwindräder und eine
Stromtankstelle auf der Burg. Die Stromtankstelle wird kommenden
Freitag den 15.Juni 2012 beim Fest anlässlich des Tages des Windes
eröffnet. Über 20 Events wird es in Österreich rund um diesen Tag in
ganz Österreich geben.

Don Quijote und der Windmühlenkampf
Don Quijote führte in seinen Kämpfen auch ein Gefecht gegen
Windmühlen die er für bösartige Riesen hielt. Für Karl
Khevenhüller-Metsch ist die Situation heute eine ganz andere. Durch
seine Ausbildung als Landwirt kam er schon früh in Kontakt mit den
Auswirkungen des Klimawandels. Um dagegen aktiv zu werden begann er
Windkraftwerke zu errichten. Mittlerweile ist er Betreiber von 44
Windrädern. "Ich wollte nicht in einigen Jahren in den Spiegel
schauen und sagen, dass ich nichts getan habe um das Klima zu
verbessern", erzählte Khevenhüller-Metsch und führte weiter aus: "Ich
möchte mit dieser Ausstellung die Menschen aufrütteln, über ihre
Verantwortung nachzudenken, mit der Energie und Umwelt sorgfältig
umzugehen."
Landesrätin Dr. Beate Prettner eröffnete die Ausstellung auf der Burg
Hochosterwitz mit Verweis auf Don Quijote mit folgenden Worten: "Es
freut mich dass Karl Khevenhüller für die Windräder kämpft. Ich
glaube, dass die Zeit der Windenergie gekommen ist, auch in Kärnten."
Die Sonderausstellung Don Quijote "Wind - Wogen - Wirken" ist bis 20.
September auf der Burg Hochosterwitz zu besuchen.

Windenergie in Kärnten
Derzeit steht ein einziges Windrad mit einer Leistung von 0,5 MW in
Kärnten am Plöckenpass.
Nachdem Anfang Juli das Ökostromgesetz 2012 in Kraft tritt gibt es in
Österreich stabile rechtliche Rahmenbedingungen. In den nächsten
Wochen werden auch neue Einspeisetarife festgelegt "Sollten die
Einspeisetarife in angemessener Höhe verordnet werden, könnte Kärnten
sich an der österreichischen Erfolgsgeschichte des Ausbaus der
Windenergie beteiligen und damit an den ökonomisch wie ökologisch
positiven Wirkungen teilhaben", erklärt Mag. Stefan Moidl,
Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt abschließend: "Wind gibt
es in Kärnten für die Windstromerzeugung genug!"

Weiterführende Links:
www.burg-hochosterwitz.com
www.igwindkraft.at/tagdeswindes

Rückfragehinweis:
IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
mailto:[email protected]
http://www.igwindkraft.at

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