- 10.06.2012, 12:34:22
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BZÖ-Bucher: Kerneuropa statt Eurokalypse!
Felderer bestätigt Notwendigkeit schneller Reformen
Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher tritt angesichts
der heutigen ORF-Pressestunde mit dem scheidenden IHS-Chef und
Vorsitzenden des Staatsschuldenausschusses Bernhard Felderer für ein
Europa der zwei Geschwindigkeiten ein. "Österreich muss für ein
Kerneuropa eintreten, ansonsten wird die Eurokalypse kommen und die
Union mitsamt Euro zerstören, was niemand haben will. Es braucht ein
stabile Kernzone mit einem starken Euro und hoher Integration."
Felderer selbst habe davon gesprochen, dass wenn Griechenland über 10
Jahre brauche, um sich wieder selbst finanzieren zu können, der
Ausstieg der Griechen aus dem Euro günstiger komme. "Europa hat
derzeit die Wahl zwischen Pest und Cholera, auch weil die
verantwortlichen Politiker viel zu lange gezögert und viel zu viel in
Fässer ohne Boden gezahlt haben, statt wie vom BZÖ von Anfang an
gefordert, einen klaren Schnitt zu machen", so Bucher. Wenn
Bundeskanzler Werner Faymann heute davon spreche, dass Europa sich
auf drohende Kettenreaktionen vorbereiten müsse, "dann frage ich
mich, in welcher Welt dieser Bundeskanzler lebt. Seit Jahren kracht
der Euro und jetzt verlangt Faymann, dass man sich vorbereiten müsse.
Faymann ist kein Krisenmanager, Faymann ist eine einzige Krise."
Der BZÖ-Chef sieht sich von Felderer auch in seiner Forderung nach
umfassenden Reformen in Österreich unterstützt. "Österreich verliert
in allen Standortrankings an Boden. Nur mehr die Wirtschaft und die
hervorragenden Mitarbeiter stützen das Land, die Politik und
Verwaltung fallen zurück. Es braucht eine Reformoffensive, speziell
im Bereich der Verwaltung". Das BZÖ habe mit seinem Konzept
"Österreich neu bauen" hier bereits eine Gebrauchsanweisung
vorgelegt. Klare Worte habe Felderer auch beim Bankenpaket gefunden.
"Das Geld ist weg. Die Bankenmilliarden sehen die Steuerzahler nie
wieder. Aber SPÖ und ÖVP sprechen noch immer von einem guten
Geschäft. Noch mehr so gute Geschäfte Marke Fekter/Faymann und
Österreich ist endgültig bankrott. Das BZÖ fordert: Reformieren,
sparen und kein Geld mehr an Pleitestaaten und marode Banken", so
Bucher abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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