• 10.06.2012, 08:00:31
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"trend": OMV baut 2011 die Top-Position als umsatzstärkstes Unternehmen Österreichs weiter aus

Der russische Gasriese Gazprom rückt von Rang Fünf auf Rang Zwei vor, Rewe liegt weiterhin vor Spar.

Wien (OTS) - Österreichs Top-Unternehmen, der internationale und
integrierte Öl- und Gaskonzern OMV, steigerte mit seinen 29.000
Mitarbeitern seinen Umsatz 2011 um satte 46 Prozent auf 34.053
Millionen Euro. Damit konnte die OMV AG nicht nur die krisenbedingte
Delle 2009 ausbügeln, als der Umsatz um knapp 30 Prozent auf 17.917
Millionen eingebrochen war. Auch der Spitzenumsatz von 2008 mit
25.543 Millionen Euro wurde um 33,3 Prozent getoppt. Ausschlaggebend
dafür waren die deutlich gestiegenen Rohöl- und Produktpreise sowie
die höheren Gasverkaufsmengen, aber auch die erstmalige
Vollkonsolidierung der türkischen Petrol Ofisi, dem führenden
Mineralölunternehmen im türkischen Tankstellen- und
Großkundengeschäft.

Auch die österreichische Tochtergesellschaft des russischen
Gaskonzerns Gazprom, die Gazprom Neft Trading GmbH, profitierte von
der positiven Ölpreisentwicklung und steigerte den Umsatz um 26
Prozent auf 14.532 Millionen Euro. Damit katapultierte sich der
Handelsbetrieb, der ausschließlich im Ausland tätig ist, von Rang
Fünf auf Rang Zwei der heimischen Unternehmen.

Der Bauriese Strabag SE rutschte somit auf Rang 3 ab, obwohl die
Bauleistung um gut zwölf Prozent auf 14.326 Millionen Euro gestiegen
war. Mit 76.866 Mitarbeitern (plus 4,4 Prozent gegenüber 2010) ist
der diversifizierte Baukonzern freilich noch immer der größte
Arbeitgeber des Landes, gefolgt von Rewe mit 74.583 Beschäftigten per
Jahresende und Spar mit 74.000 im Jahresdurchschnitt. Die beiden
Handelsriesen lieferten sich auch 2011 wieder ein
Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit einem Bruttoumsatz von 12.380 Millionen Euro
lag die Österreich-Tochter des deutschen Konzerns (Rang 4) um 1,9
Prozent vor der Nummer 5, dem heimischen Familienunternehmen Spar.

An den Rängen 6 bis 10 änderte sich nichts: Während der Linzer
Stahlkonzern Voestalpine (Rang 6) mit 12.058,2 Millionen Euro (plus
10,1 Prozent) einen neuen Rekordumsatz erzielte und damit die
Konsensschätzung der Analysten in Höhe von 11.729 klar übertreffen
konnte, legte der Bludenzer Aluminiumhändler und
Aluminiumpressbolzenproduzent Steinacher (Rang 8) nach dem rasanten
Wachstum der letzten Jahre mit erwirtschafteten 8.997 Millionen Euro
(-0,5 Prozent) eine Verschnaufpause ein. Die Porsche Holding (Rang 7)
steigerte ihren Absatz um 8,7 Prozent auf 11.300 Millionen Euro, die
Magna International Europa AG (Rang 9) mit den von Oberwaltersdorf
aus geleiteten Aktivitäten in Europa gar um 25,3 Prozent auf 8.651
Millionen Euro. Der Produzent von hochwertigen Kunststoff-Rohstoffen
und Basischemikalien, die Borealis AG, an der die OMV 36 Prozent
hält, legte um 13,1 Prozent zu.

Rückfragehinweis:
Trend.Redaktion, Tel. 534700

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