- 08.06.2012, 12:18:56
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VIRUS an Bures: Bei Donauschifffahrt vor der eigenen Türe kehren!
Baggerschiff liegt seit einem Jahr auf dem Fahrrinnengrund
Wien (OTS) - Heftig kritisiert die Umweltorganisation VIRUS die
Beeinflussungsversuche von Vekehrsministerin Bures in Richtung des
Donauanrainerstaates Ungarn am Rande einer Verkehrministerkonferenz.
"Die Frau Bundesministerin möge vor der eigenen Tür kehren bevor
Appelle an Nachbarstaaten richtet, die mit Recht überholte Regelwerke
aus der Zeit des kalten Krieges in Frage stellen. An der
Österreichischen Donau ist nämlich seit einem Jahr die
Schifffahrtsrinne durch ein bei der Fahrrinnenerhaltung gesunkenes
Baggerschiff behindert, ohne dass im zuständigen Verkehrsressort
adäquate Gegenmaßnahmen getroffen wurden," empfiehlt Sprecher
Wolfgang Rehm.
Warum die Schifffahrtsbehörde nicht längst in Ersatzvornahme ein
Bergeunternehmen beauftragt hat und die nach der Übernahme Brandner
Wasserbau verantwortliche STRABAG schont, ist für VIRUS nicht
nachvollziehbar. Bures' Behauptungen, es wären alle Transporte durch
Ungarn von der neuen Situation betroffen und es gebe massive
Nachteile für Österreichs Unternehmen ließen sich in dieser Form
nicht aufrechterhalten, angesichts derzeitiger Wassertiefen von 3,5
Metern gebe es auch hier keinen Grund zu Jammern. "Die Ministerin
zeigt sich in Fragen der Donauschifffahrt ebenso uninformiert wie
ihre Vorgänger, unter solchen Vorzeichen ist es allerdings besonders
fahrlässig immer neue Deklarationen zur Beibehaltung überholter
Strukturen, wie am Fließband unterzeichnen", so Rehm. Nachdem Flüsse
in der Wasserstraßenplanung immer noch wie Kanäle betrachtet würden,
blieben Potenziale natürlicher Flüsse für den Transport von Personen
und Gütern leider weiterhin ungenützt, während Erhaltungsmaßnahmen in
der Fahrrinne ergriffen werden, die ihre Wirkung auf die Schifffahrt
verfehlen. aber für massivste Schäden am Flußökosystem und der
Wasserwirtschaft verantwortlich sind. "Ich vermisse die Größe und den
Überblick, sich endlich von überholten Vorstellungen zu
verabschieden, das hieße wengier Schaden für den Fluss und mehr
Wirkung für das Binnenschiff", appelliert Rehm abschließend.
Rückfragehinweis:
Wolfgang Rehm
Tel.: 0699/12419913
mailto:virus.umweltbureau@wuk.at
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