• 08.06.2012, 10:53:42
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Mitterlehner: Österreichs Wirtschaft ist trotz schwierigem internationalen Umfeld auf Wachstumskurs

Wirtschaftsminister zu Konjunkturdaten: Heimische Unternehmen behaupten sich in schwierigem internationalem Umfeld - Wachstum geht in Richtung ein Prozent für das Gesamtjahr 2012

Wien (OTS/BMWFJ) - Die nach oben revidierte Prognose der
Oesterreichischen Nationalbank sowie der WIFO-Konjunkturbericht
zeigen, dass Österreichs Wirtschaft gut aufgestellt ist, aber dass
die europäische Staatsschuldenkrise und die volatilen Finanzmärkte
den Ausblick dämpfen. "Österreichs Wirtschaft ist wettbewerbsfähig,
setzt konsequent auf Innovationen und zählt daher zu den
Wachstumsmotoren im Euro-Raum. Die Weichen für das von uns erwartete
stärkere Wachstum in Richtung ein Prozent für das gesamte Jahr sind
daher richtig gestellt. Dennoch gibt es aufgrund des sehr schwierigen
internationalen Umfelds keinen Grund für Euphorie", betont
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Gerade die nächsten
Monate werden aufgrund der Lage in Griechenland und Spanien nicht
einfach", so Mitterlehner.

Die OeNB erwartet, dass Österreichs BIP heuer um 0,9 Prozent wachsen
soll (Dezember-Prognose 0,7 Prozent) sowie 2013 um 1,7 Prozent
(bisher 1,6 Prozent). Laut WIFO ist die österreichische Wirtschaft im
ersten Quartal dieses Jahres wieder auf einen leichten Wachstumskurs
eingeschwenkt. Beide Institutionen betonen aber, dass die von der
internationalen Entwicklung ausgehenden Risiken für eine positive
Wirtschaftsentwicklung gestiegen sind.

Um die Investitionen der Unternehmen in neue Produkte und
Dienstleistungen zu forcieren, setzt Mitterlehner auf die
umfangreichen Angebote der Förderbank Austria Wirtschaftsservice
(aws). Bei der aws sind heuer insgesamt rund eine Milliarde Euro für
Darlehen, zinsgünstige erp-Kredite, Haftungen und Zuschüsse abrufbar.
"Diese Angebote gewinnen gerade jetzt an Bedeutung. Damit können wir
gezielt Innovationen unterstützen und eine Kreditklemme trotz der
turbulenten Lage auf den Finanzmärkten und den höheren
EU-Eigenkapitalvorschriften für Banken auch in Zukunft verhindern",
bekräftigt Mitterlehner.

Als wichtigster Wachstumstreiber wird auch die Exportwirtschaft
gezielt unterstützt. "Über die Internationalisierungsoffensive 'go
international' forcieren wir den ersten Schritt in den Export und die
Erschließung wachstumsstarker und weniger verschuldeter Länder
außerhalb Europas wie China, Indien und Brasilien", bekräftigt
Mitterlehner. "Dazu verteilen wir durch diese
Diversifizierungs-Strategie das Risiko besser, falls es in einzelnen
Regionen zu Konjunktureinbrüchen kommt", so Mitterlehner
abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecher des Ministers: Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
mailto:[email protected]
www.bmwfj.gv.at

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