- 08.06.2012, 09:09:21
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BZÖ-Bucher: Alle 33 Minuten ein Wohnungseinbruch - Aufklärungsrate 9,5 Prozent
Wien (OTS) - Laut dem offiziellen Bericht "INNEN.SICHER. FÜR
SICHERHEIT. FÜR ÖSTERREICH. 2012" des Innenministeriums wurde im Jahr
2010 alle 33 Minuten in Österreich in eine Wohnung oder ein Haus
eingebrochen. 71 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen sind
Ausländer. Die Aufklärungsrate bei Wohnungs- und Hauseinbrüchen liegt
bei durchschnittlich 9,5 Prozent, das bedeutet: 90.5 Prozent der
Einbrüche bleiben unaufgeklärt: Wenn man jedwede Form des
Einbruchsdiebstahls - also beispielsweise auch Autoeinbrüche -
einberechnet, kommt man 2010 auf 60.557 Einbruchsdiebstähle, das wäre
sogar alle 8,6 Minuten ein Einbruch, bei einer Aufklärungsrate von
11,6 Prozent, also 88,4 Prozent unaufgeklärte Delikte. BZÖ-Chef
Klubobmann Josef Bucher: "Nur jeder zehnte Wohnungseinbruch wird
aufgeklärt, Kriminaltouristen haben in Österreich leichtes Spiel. Das
BZÖ fordert mehr Polizisten, die zeitweise und unangekündigte
Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den Ost- und Südgrenzen
Österreichs, genauso wie verstärkte Schwerpunktkontrollen im
Hinterland. Außerdem muss es eine noch stärkere Information der
Österreicherinnen und Österreicher über die Möglichkeiten seine
eigenen vier Wände zu schützen geben. Je stärker Österreich
kontrolliert, desto eher werden die Kriminaltouristen einen großen
Bogen um Österreich machen. Tausende Österreicher werden jährlich
Opfer von Einbrüchen. Ein Gefühl der Unsicherheit bleibt den Opfern
ein leben lang. Der Staat hat die Aufgabe den Bürgern Sicherheit zu
geben, das fordern wir als BZÖ von der Regierung ein. Das
Innenministerium hat zwar bereits reagiert, die Anstrengungen müssen
jedoch vergrößert werden ."
Die Einbruchsdiebstahlszahlen in Wohnungen und Einfamilienhäuser aus
dem Jahr 2010: So konnten lediglich 1.784 Tatverdächtige wegen
Einbrüchen in Wohnungen und bewohnte Einfamilienhäuser ermittelt
werden, obwohl 14.646 Fälle angezeigt wurden. Unter dem Gesichtspunkt
"Kriminalitätstourismus" erschreckt, dass von den 1784 ermittelten
Tatverdächtigen stolze 71% bzw. 1270 Personen keine Inländern waren
(19% aus Serbien; jeweils 7% aus Mazedonien/ Rumänien/ Polen; 5%
Ungarn; 26% aus anderen Nationen). Ebenso erschreckend sind die
Aufklärungsquoten: Nur 7,3% der Wohnungseinbrüche und 11,7% der
Einbrüche in bewohnte Einfamilienhäuser konnten aufgeklärt werden.
Rechnet man die Zahl der Einbrüche in unbewohnte Häuser dazu, lag die
Zahl der Anzeigen im Jahr 2010 bei 15.747. (Fast unverändert im Jahr
2011: 15.616) Viel höher liegt die Zahl, wenn man beispielsweise noch
die Einbrüche in Büro- oder Geschäftsräume - im Jahr 2010 wurden 9018
Fälle angezeigt -, Einbrüche in Gaststätten und Beherbergungsbetriebe
- im Jahr 2010 wurden 4.448 Fälle angezeigt - oder die 17.385
Anzeigen wegen Einbrüchen in Kraftfahrzeuge hinzurechnet . Nachdem
die Wohnungs-/Hauseinbruchszahlen im Jahr 2010 gegenüber 2009
gesunken sind, sind die nun wieder stagnierenden Einbruchszahlen
alarmierend. Die Aufklärungsquoten sprechen eine eigene Sprache!
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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