- 05.06.2012, 12:57:05
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BZÖ-Bucher: Rettung Spaniens wäre niemals finanzierbar
BZÖ fordert Vorbereitungen für Kerneuro - Schluss mit rot-schwarzer Steuergeldvernichtung
Wien (OTS) - "Die Befürchtung des BZÖ, dass sich nach Griechenland
auch Spanien nicht mehr am Kapitalmarkt finanzieren kann, ist leider
eingetreten. Auch ein Überschwappen der Probleme auf Portugal ist nur
mehr eine Frage der Zeit. Fakt ist, dass Länder wie Deutschland und
Österreich eine Rettung Spaniens niemals finanziell stemmen könnten.
Eine solche Last kann kein Rettungsschirm mehr auffangen. Auch die
rot-schwarze Bundesregierung soll endlich zur Kenntnis nehmen, dass
ihre Politik, Milliarden an österreichischem Steuergeld in
EU-Pleiteländer und deren finanzmarode Banken zu stecken, endgültig
gescheitert ist", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher zu den
besorgniserregenden Meldungen aus Spanien.
Bucher fordert alle Verantwortlichen auf nationaler und EU-Ebene auf,
rasch Vorbereitungen in Richtung Kerneuro für die finanzkräftigeren
Länder wie Deutschland und Österreich zu treffen. Die südlichen
Pleiteländer müssten ihre eigenen Landeswährungen wieder einführen.
"Immer mehr Wirtschaftsexperten und auch Politiker aller Fraktionen
in Europa sehen diesen Weg als einzige Lösung. Das Herumdoktern an
nicht mehr rettbaren Patienten muss beendet werden. Lieber eine Ende
mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."
Der BZÖ-Chef betont, dass es die Pflicht von SPÖ-Bundeskanzler
Faymann und ÖVP-Finanzministerin Fekter sei, das Geld der
Österreicher zu retten anstatt weiter Geldvernichtung zu Lasten der
nächsten Generationen zu betreiben. "Es muss daher endlich die
Notbremse gezogen werden", so Bucher.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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