- 05.06.2012, 08:35:27
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Bessere und sichere medizinische Versorgung dank ELGA
NÖGKK-Obmann Hutter plädiert für rasche Einführung
St. Pölten (OTS) - Gesundheitsminister Alois Stöger hat seinen
neuen Gesetzesentwurf zur Elektronischen Gesundheitsakte, kurz ELGA,
auf den Tisch gelegt und damit die letzten geringfügigen Unschärfen
ausgemerzt. Die NÖGKK begrüßt ausdrücklich den neuen Entwurf und
wünscht sich im Interesse der Patienten eine rasche Umsetzung. Denn
für Obmann Gerhard Hutter besteht kein Zweifel: "ELGA erhöht die
Qualität der Behandlung und bietet mehr Sicherheit für die
Patienten."
Die Vorteile von ELGA sind für die NÖGKK glasklar: Mit ELGA hat
der Arzt von seinem Patienten auf einen Blick alle medizinisch
relevanten Informationen, Befunde und Verschreibungen anderer Ärzte
oder des Krankenhauses. Das ist zum Beispiel äußerst wichtig bei
Medikamenten, um gefährliche Wechselwirkungen oder
Doppelverschreibungen auszuschließen. Auch unnötige
Mehrfachuntersuchungen und -befunde könnten mit ELGA vermieden
werden.
Gar nicht nachvollziehen kann Hutter die neuerlichen Bedenken von
Seiten der Ärzteschaft punkto Datensicherheit. Hutter: "Schon bisher
wurden Gesundheitsdaten elektronisch gespeichert. Mit ELGA bleiben
diese Daten dort wo sie erfasst wurden, werden aber über den e-card
Server und speziell abgesicherte Leitungen vernetzt. Zugriff bekommt
der Arzt durch Stecken der jeweiligen e-card und das auch nur für
vier Wochen." Damit sind die Daten bei ELGA jedenfalls sicherer als
die derzeit üblichen Fax-Befunde, Briefe oder das Röntgenbild, das
der Patient selbst zum nächsten Arzttermin mitnimmt. "Also nicht nur
größere Patientensicherheit bei der Behandlung, sondern auch bei den
Daten", erläutert Hutter. Patienten, die bei ELGA aus verschiedenen
Gründen nicht mitmachen möchten, können sich ausoptieren.
Mit seiner Forderung nach einer Umsetzung von ELGA steht Hutter
nicht allein. Unterstützung bekommt er von internationaler Seite:
Laut Health Consumer Powerhouse hat Österreich seinen Spitzenplatz
unter den besten Gesundheitssystemen Europas zuletzt deshalb
verloren, weil E-Health nur sehr zögerlich umgesetzt wird und damit
die Patientensicherheit und -transparenz gefährdet wird.
Hutter setzt daher auf Aufklärung und appelliert an alle
Verantwortlichen im Gesundheitssystem: "ELGA ist eine gute Sache.
ELGA dient der Verbesserung im Gesundheitssystem. Da ist kein Platz
für das bewusste Verunsichern von Patienten und das Schüren von
Ängsten. Zum Wohle der Patienten muss eine zügige Umsetzung dringend
forciert werden."
Rückfragehinweis:
NÖ Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 050899-5121 Fax: 050899-5181 [email protected] www.noegkk.at
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